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11.880 Corona-Anzeigen in Wien: Im Schnitt 370 Euro Strafe

Durchschnittlich mussten 370 Euro bezahlt werden.
Durchschnittlich mussten 370 Euro bezahlt werden. ©APA/BARBARA GINDL
Wien liegt bei den verhängten Coronastrafen in Österreich auf Platz 1. Bis 4. September gingen 11.880 Anzeigen ein, 6.500 Strafen sind bereits rechtskräftig.

Bei den verhängten Coronastrafen liegt laut einem Bericht des "Kurier" die Bundeshauptstadt Wien mit einer Summe von rund 2,4 Mio. Euro im Bundesländer-Vergleich klar an erster Stelle. Dahinter folgt mit Abstand Vorarlberg mit 999.245 Euro vor Tirol (501.338 Euro) und der Steiermark (486.582 Euro), wie Daten aus einer Anfragebeantwortung durch Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) ergeben.

6.500 Strafen in Wien bereits rechtskräftig

Für Wien weist die Beantwortung der SPÖ-Anfrage zwar keine Daten aus, dem "Kurier" liegen aber Zahlen aus der Wiener Magistratsdirektion vor: Bis 4. September wurden demnach in der Bundeshauptstadt rund 2,4 Millionen Euro an Strafen verhängt. Es gingen 11.880 Anzeigen ein, 6.500 Strafen sind bereits rechtskräftig. Die durchschnittliche Höhe einer in Wien verhängten Strafe betrug demnach 370 Euro.

Die anderen Bundesländer werden allesamt in der Anfragebeantwortung aufgelistet, allerdings nur die Summe von Anfang April bis Mitte Juli. Nach Vorarlberg, Tirol und der Steiermark folgt Niederösterreich mit einer Strafsumme von 477.078 Euro, danach Kärnten (384.230 Euro), Oberösterreich (323.172,5 Euro), Salzburg (178.103 Euro) und das Burgenland (74.245 Euro).

Einwallner fordert "mehr Professionalität"

SPÖ-Abgeordneter Reinhold Einwallner forderte im "Kurier" als Konsequenz aus diesen je nach Bundesland offenbar unterschiedlich gehandhabten Umgang mit den Strafen "mehr Professionalität". Die Verordnungen müssten "Klarheit schaffen und nicht Bevölkerung oder Beamte vor Ort in Unsicherheit zurücklassen". Speziell die Gründe für die hohen Strafen in Vorarlberg will der Mandatar evaluiert sehen.

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(APA/Red)

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