1070 Wien: WestLicht Kamera-Auktion bricht alle Rekorde

F├╝r 1,32 Mio. Euro wurde eine Vorserien-Leica aus dem Jahr 1923 verkauft.
F├╝r 1,32 Mio. Euro wurde eine Vorserien-Leica aus dem Jahr 1923 verkauft. ©APA/WestLicht (Symbolbild)
Mit einem Verkaufspreis von 1,32 Millionen Euro war eine Vorserien-Leica aus dem Jahr 1923 der teuerste, jemals in einer WestLicht-Auktion verteigerten Kamera.

Die 19. WestLicht-Kamera-Auktion in 1070 Wien lie├č gestern, Samstag, in Wien die Rekorde purzeln und machte die Versteigerung laut Auktionshaus zur erfolgreichsten jemals abgehaltenen Kamera-Auktion. Eine extrem seltene Vorserien-Leica Nr. 7 aus dem Jahr 1923, die auf 350.000 bis 450.000 Euro gesch├Ątzt worden war, ging nach einer 20-min├╝tigen Bieterschlacht an einen asiatischen Privatsammler.

Das WestLicht in 1070 Wienstellte serienweise Verkaufsrekorde auf

Eine Leica MP2 in fast neuwertigem Originalzustand wurde nach einem Startpreis von 70.000 Euro bei der WestLichtÔÇôAuktion in 1070 Wien um 528.000 Euro verkauft. Die zwei lichtst├Ąrksten Objektive der Kamerageschichte konnten ihren Startpreis verzehnfachen: Das Carl Zeiss Super-Q-Gigantar 0,33/40mm von 6.000 auf 60.000 Euro und das Carl Zeiss Planar 0,7/50mm von 9.000 auf 90.000 Euro. Eine KGB Spionagekamera erzielte 36.000 Euro.

Schiele ging bei der WestLicht Auktion f├╝r 60.000 Euro ├╝ber den Ladentisch

H├Âhepunkt der Foto-Auktion in der Galerie WestLicht in 1070 Wien waren zweier Daguerreotypien von Auguste Rosalie Bisson aus dem Jahr 1842, die laut WestLicht mit 222.000 Euro einen Auktions-Rekord f├╝r Daguerreotypien im deutschsprachigen Raum erzielten. Eine von Anton Josef Trcka gefertigte Aufnahme von Egon Schiele aus dem Jahr 1914 ging f├╝r 60.000 Euro an einen europ├Ąischen H├Ąndler.

 

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