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1. Österreichischer Preis für Freies Wissen in Wien vergeben

Beim Ball der Wissenschaften wurde der erste Österreichische Preis für Freies Wissen vergeben.
Beim Ball der Wissenschaften wurde der erste Österreichische Preis für Freies Wissen vergeben. ©Pixabay.com (Sujet)
In der Nacht auf Sonntag wurde erstmals der Österreichische Preis für Freies Wissen vergeben. Im Rahmen des Balls der Wissenschaften im Wiener Rathaus wurde der Wissenschaftsfonds FWF, der Verein "Open Knowledge Maps" und der Grazer Informatiker Hermann Maurer mit dem von Wikimedia Österreich - dem lokalen Förderverein des Online-Lexikons Wikipedia - ausgeschriebenen Preis ausgezeichnet.

Mit dem Preis will Wikimedia Menschen und Organisationen würdigen, "die Wissen unter einer freien Lizenz vermitteln". Die Auszeichnung wurde von einer Jury in zwei Kategorien vergeben, zudem wurde ein Preis für das Lebenswerk verliehen. International ist die Preisverleihung in den "Public Domain Month" eingebunden, eine internationale Kampagne, die die wichtige Rolle freier Inhalte bewusst machen will.

Österreichischer Preis für Freies Wissen: Die Kategorien

In der Kategorie "Institution" wurde der Wissenschaftsfonds FWF ausgezeichnet. Zu dessen Prioritäten gehöre es, möglichst viele Ergebnisse aus geförderten Forschungsprojekten frei und komplikationslos zur Nachnutzung zugänglich zu machen. "Damit gilt der FWF seit Jahren als Pionier in Sachen 'Free Knowledge Mainstreaming' und Open Access", begründete die Jury ihre Entscheidung.

In der Kategorie "Zivilgesellschaftliches Engagement" ging die Auszeichnung an den Verein "Open Knowledge Maps". Dieser betreibt nach Jury-Angaben die weltgrößte visuelle Suchmaschine für wissenschaftliche Literatur. Auf openknowledgemaps.org können Benutzer kostenlos Wissenslandkarten zu Forschungsthemen erstellen, die einen schnellen Einstieg in ein Thema ermöglichen, und gleichzeitig auf relevante Literatur zugreifen.

Ein Sonderpreis für das "Lebenswerk" ging an den emeritierten Informatiker Hermann Maurer von der Technischen Universität (TU) Graz. Dieser arbeite seit 1996 daran, mit dem "Austria Forum" "ein frei zugängliches und zu großen Teilen offen lizenziertes, digitales Lexikon für Österreich zu schaffen" und damit "alles, was für Österreich interessant ist" kostenlos nachschlagbar zu machen, heißt es seitens der Jury. Als Open Access-Pionier gründete er zudem vor 25 Jahren eine der ersten kostenlosen wissenschaftlichen Publikation weltweit, das "Journal of Universal Computer Science".

(APA/Red.)

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