1. Mai: Getrübte SPÖ-Feier am Wiener Rathausplatz

Wiens Bürgermeister Michael Häupl gerät zusehends unter Druck.
Wiens Bürgermeister Michael Häupl gerät zusehends unter Druck. ©APA/Herbert P. Oczeret
Bundeskanzler und SPÖ-Chef Christian Kern feiert seine 1.-Mai-Premiere auf dem Rathausplatz inmitten einer schweren Krise der Wiener Roten. Koalitionspartner ÖVP begeht den Tag der Arbeit in den Bundesländern, auch FPÖ und NEOS laden zu Veranstaltungen
SPÖ-Kundgebung am Rathausplatz
Schwere Premiere für Kern
Die Öffis am 1. Mai

Seine Premiere am Wiener Rathausplatz hat sich Kanzler und SPÖ-Chef Christian Kern vermutlich anders vorgestellt, denn die Kundgebung zum Tag der Arbeit dürften vom Wiener Landesparteitag und den schlechten Ergebnissen für Landesparteichef Michael Häupl und das Präsidium überschattet werden.

Die ÖVP-Spitzen sind am 1. Mai in den Bundesländern unterwegs, die FPÖ trifft sich am Urfahraner Markt.

1. Mai: Erneut keine Jubelstimmung bei der SPÖ

Der Wiener Rathausplatz steht am Montag wieder im Mittelpunkt der Mai-Feierlichkeiten der Sozialdemokraten und mit ihnen Kerns Premierenauftritt als Parteichef. Im Vorjahr war das rote “Hochamt” von zahlreichen Protesten überschattet, die in weiterer Folge zum Rücktritt von Werner Faymann als Parteichef und Bundeskanzler führten. Jubelstimmung dürfte angesichts des Landesparteitags am Samstag auch diesmal nicht zu erwarten sein. Das Motto der diesjährigen Kundgebung lautet “Arbeit schaffen – Wohlstand sichern”.

Ebenfalls den Themen Wirtschaft und Arbeit widmete sich die ÖVP bereits am vergangenen Freitag bei einer Matinee. Am 1. Mai schwärmen Parteiobmann Reinhold Mitterlehner und weitere Politiker in den Bundesländern aus, um jene zu besuchen, die an diesem Tag arbeiten müssen. Die FPÖ begeht den “Tag der Arbeit” am Urfahraner Jahrmarkt mit Parteichef Heinz-Christian Strache. Die NEOS laden zu einer Pressekonferenz zum Thema Bildung.

(APA, Red.)

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Wien - 1. Bezirk
  • 1. Mai: Getrübte SPÖ-Feier am Wiener Rathausplatz
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen