Zehn Dinge, die Sie vor dem ersten Halbfinale wissen müssen

Von Sarah van den Berg
Diese Acts treten im ersten ESC-Halbfinale an.
Diese Acts treten im ersten ESC-Halbfinale an. - © APA
Wer nimmt teil, wer ist der Favorit und welche Künstler müsste man schon aus anderen Shows oder Videos kennen? Hier finden Sie eine Übersicht darüber, was Sie beim ersten Halbfinale des Eurovision Song Contests 2015 in Wien erwartet.

16 Länder treten an, nur zehn von ihnen können einen Platz im Finale ergattern. Wer das ist, bestimmen die internationalen Jurys aller Teilnehmerländer, sowie die TV-Zuschauer am Dienstagabend. Hier finden Sie eine Auflistung von zehn Dingen, die Sie vor dem ersten Halbfinale wissen müssen:

1. Die Startreihenfolge

Für das erste Halbfinale am 19. Mai wurde folgende Startreihenfolge beschlossen:

1. Moldawien
2. Armenien
3. Belgien
4. Niederlande
5. Finnland
6. Griechenland
7. Estland
8. Mazedonien
9. Serbien
10. Ungarn
11. Weißrussland
12. Russland
13. Dänemark
14. Albanien
15. Rumänien
16. Georgien

2. Eine Teilnehmerin ohne Stimme

Nina Sublatti aus Georgien ist am vergangenen Wochenende krank geworden und hat – für eine Sängerin kann es kaum etwas Schlimmeres geben – ihre Stimme verloren. Ob man die Folgen davon bei ihrem Auftritt noch hören wird? Was man auf jeden Fall noch einmal hören wird, ist der Titel ihres Songs “Warrior”, denn im zweiten Halbfinale tritt Amber für Malta mit einem Song an, der ganz genauso heißt, aber doch anders klingt.

3. Geänderte Titel

Armenien wollte eigentlich mit dem Song “Don’t Deny” beim Song Contest antreten, jetzt heißt der Titel “Face the Shadow”, die Zeile “Don’t Deny” des Refrains dominiert den Text jedoch weiterhin. Politische Botschaften sind beim Song Contest nicht erlaubt, aber dieser Beitrag ist tatsächlich mehrdeutig.

In Albanien hingegen war es so, dass der Komponist des Songs seinen Beitrag “Diell” spontan zurückgezogen hat und Elhaida Dani deshalb mit dem Lied “I’m Alive” ins Rennen geht.

4. Songs in Landessprache

Englisch ist die dominierende Sprache im ersten Halbfinale. Ausschließlich die Beiträge aus Finnland und Rumänien werden in Landessprache vorgetragen, wobei Rumänien kurz vor Schluss auch noch ins Englische wechselt.

5. Der kürzeste Beitrag beim Song Contest

Es ist vorgeschrieben, dass die Song Contest-Beiträge nicht länger als drei Minuten sein dürfen. Eine Mindestdauer gibt es jedoch nicht. Der finnische Beitrag mit dem Titel “Aina mun pitää” dauert 01:30 Minuten und ist damit nicht nur der kürzeste Beitrag des heurigen Bewerbs, sondern der kürzeste Song Contest-Beitrag aller Zeiten.

6. Keine Favoriten?

Schweden und Norwegen, die beide zu den Favoriten gehören, treten im zweiten Halbfinale an. Gibt es im ersten ESC-Halbfinale überhaupt einen Favoriten? Ja, aber keinen eindeutigen: Belgien hat bei den Proben positiv überrascht und wurde von den Pressevertretern sehr geschätzt.

7. Wie steht es mit der Frauenquote?

Ist der Song Contest heuer Männer-dominiert? Im ersten Halbfinale sind an zehn von 16 Beiträgen Frauen beteiligt – die Antwort lautet also nein. Georgien, Albanien, Russland, Serbien, Griechenland und Ungarn schicken Solokünstlerinnen ins Rennen.

8. Ist jemand Bekanntes dabei?

Daniel Kajmakoski aus Mazedonien hat vor einigen Jahren in Wien gelebt und bei der Castingshow Starmania mitgemacht. Auch das Gesicht der ungarischen Teilnehmerin könnte Ihnen bekannt vorkommen: Eines ihrer Musikvideos, in dem ihr Gesicht mit einer Bildbearbeitungssoftware nach und nach den gängigen Schönheitsidealen angepasst wurde, wurde viral und hatte mehrere Millionen Klicks.

9. Keine zweite Chance

Die Entscheidung im Halbfinale ist endgültig, wer am Dienstag ausscheidet, hat keine Chance, beim ESC-Finale am Samstag dabei zu sein.

10. Was passiert nach dem ersten Halbfinale?

Am 21. Mai findet das zweite Halbfinale statt. Auch in diesem werden zehn Beiträge für das Finale des Song Contests, das am 23. Mai über die Bühne geht, ausgewählt. (SVA)

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