Wiener Pandanachwuchs Fu Hu ist gut in China angekommen

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Fu Hu wurde bei seiner Ankunft in China von den Medien begrüßt.
Fu Hu wurde bei seiner Ankunft in China von den Medien begrüßt. - © Tiergarten Schönbrunn
Am Donnerstagmorgen um 10 Uhr unserer Zeit hat Pandanachwuchs Fu Hu seine neue Heimat erreicht. Den zehnstündigen Flug von Amsterdam nach China habe er in Panda-Manier ganz entspannt verbracht, heißt es von Tiergartendirektorin Dagmar Schratter: „Er hat gefressen, dann drei Stunden geschlafen und wieder gefressen.“

Fu Hu ist mittlerweile in der Quarantänestation, wo er für die erste Zeit untergebracht sein wird. Seine Pflegerin Renate Haider wird noch zwei Wochen bei ihm bleiben, um ihm die Eingewöhnung zu erleichtern. Später wird Fu Hu mit gleichaltrigen Artgenossen zusammenleben und nicht mit seinem drei Jahre älteren Bruder Fu Long. Schratter: „Fu Long ist mit seinen fünf Jahren schon fast erwachsen und wüsste nichts mit seinem verspielten kleinen Bruder anzufangen. Man darf das nicht mit einer menschlichen Familie vergleichen. Die beiden kennen sich nicht und erwachsene Pandamännchen sind Einzelgänger.“

Fu Hu in der Pandastation

Tiergartendirektorin Dagmar Schratter hat Fu Hu bereits offiziell an die Mitarbeiter der Pandastation übergeben und ihnen eine Mappe mit Fotos und Informationen zu Fu Hus Geburt und seiner Zeit in Wien überreicht. Die chinesischen Kollegen bedankten sich für die Zusammenarbeit und gratulierten zum großen Zuchterfolg. Die Geburten von Fu Hu und Fu Long sind auch für die Pandaexperten in China eine zoologische Sensation, weil sie als erste Pandas in Europa auf natürlichem Wege gezeugt worden sind.

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