Wien-Marathon: Starkes Frauenfeld will neuen Streckenrekord aufstellen

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Ruti Aga (Äthiopien), Fantu Jimma (Äthiopien) und Doris Changeiywo (Kenia) vor dem Wien-Marathon.
Ruti Aga (Äthiopien), Fantu Jimma (Äthiopien) und Doris Changeiywo (Kenia) vor dem Wien-Marathon. - © APA
Am Sonntag könnte beim Wien-Marathon 2016 ein neuer Streckenrekord der Frauen fallen. Gehalten wird dieser seit 2000 von der Italienerin Maura Viceconte mit 2:23:47 Stunden.

“Wir haben ein bisschen eine andere Strategie gewählt heuer. Wir haben ein starkes Frauenfeld und können ein spannendes Rennen erwarten. Wir haben einen Mix aus Newcomerinnen mit starken Leistungen auf Unterdistanzen und erfahrenen Läuferinnen. Wir haben viele mit einem ähnlichen Zeitziel”, erklärte Athletenkoordinator Mark Milde.

Fokus heuer auf starkem Frauenfeld

Die Frauen bekamen bei dem heuer unter dem Motto “Theater der Emotionen” geführten Wien-Marathon auch deshalb den Vorzug, weil sich die Rekordzeit bei den Herren mit 2:05:41 schon “auf sehr hohem Niveau” bewege, so Milde.

Favoritin Guteni Shone beim Wien-Marathon

Die Läuferin mit der niedrigsten Bestzeit im diesjährigen Wien-Marathon-Teilnehmerfeld ist die 24-jährige Äthiopierin Guteni Shone mit 2:23:32 Stunden aus dem Vorjahr, als sie Zweite in Houston wurde. Zudem gewann sie 2015 in Seoul in 2:26:22 und war vor zwei Jahren in Rotterdam Zweite. Stark einzuschätzen ist auch ihre 28-jährige Landsfrau Fantu Jimma (Bestzeit 2:26:14), die heuer in 2:26:53 bereits Dritte in Xiamen war. “Mein Ziel ist, meine Zeit zu verbessern. Sollte ich damit gewinnen, würde mich das sehr freuen”, meinte Jimma.

Die mittlerweile 35-jährige Helaria Johannes aus Namibia schaffte 2012 mit Rang drei in Wien und 2:27:20 den Durchbruch, im selben Jahr wurde sie in persönlicher Bestzeit von 2:26:09 Olympia-Elfte in London. Bestzeiten unter 2:30 haben auch Shuko Genemo (ETH/2:27:29/2015), Jia Chaofeng (CHN/2:27:40/2012), und Meseret Kitata (ETH/2:27:17/2015) zu Buche stehen.

Läuferinnen beim Wiener Halbmarathon

Gespannt sein darf man aufgrund ihrer starken Halbmarathonzeit von 68:49 Minuten auf die Kenianerin Doris Changeywo, die ihren zweiten Marathon bestreitet, und die äthiopische Debütantin Ruti Aga. Die erst 22-Jährige gab an, dass sie kürzere Rennen immer im Sprint verloren habe, weshalb sie es auf der langen Distanz versuche. Sie hat heuer bereits drei Halbmarathons in den Beinen (Bestzeit 68:07). Um die Ehre der besten Österreicherin kämpfen Karin Freitag (2:42:26/Frankfurt 2015) und Cornelia Köpper (2:43:10/Linz 2015).

(APA/Red)

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