Wahlkampfauftakt: SPÖ-Auftakt mit Verspätung

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So wurde der Wahlkampfauftakt der SPÖ begangen.
So wurde der Wahlkampfauftakt der SPÖ begangen. - © APA
Am Donnerstag startete die SPÖ offiziell in den Wahlkampf in der Leopoldstadt, wo am 18. September die Bezirksvertretungswahlen erneut ausgetragen werden.

Die Roten wollen Platz eins und somit den Bezirkschef verteidigen. Selbiger, Karlheinz Hora, verspätete sich zum Auftakt zwar ein wenig, wurde von Stadträtin und SPÖ-Bezirksvorsitzenden Sonja Wehsely aber siegessicher als zukünftiger Vorsteher begrüßt.

Hora selbst lobte am Vorgartenmarkt die “Lebensqualität in allen Richtungen”, die in der Leopoldstadt zu finden sei. Dem will man offenbar auch in der Wahlkampfstrategie gerecht werden. “Wir machen einen Wahlkampf, wo wir nicht einfach sagen, der Charly Hora soll das werden”, meinte der SPÖ-Spitzenkandidat und Amtsinhaber. Vielmehr stelle man Dinge vorstellen, die man umsetzen wolle.

SPÖ setzt auf Bildung, Wohnraum und Erholung

Inhaltlich setzen die Bezirks-Roten also u.a. auf Bildung, leistbaren Wohnraum und Erholung – Stichwort Prater. Das bisherige Zeugnis könne sich sehen lassen und diesen Weg wolle man fortsetzen, so Horas Botschaft.

Der Bezirkschef kam allerdings rund eine halbe Stunde zu spät, da er entweder im Zug feststeckte oder bei Hausbesuchen von Bürgern aufgehalten wurde. Hier war die Informationslage nicht ganz eindeutig. Jedenfalls führte die Verzögerung dazu, dass vor Horas Auftritt zahlreiche Funktionäre ans Mikrofon gebeten wurden – von der jüngsten Bezirksrätin über den Vorsitzenden des Leopoldstädter Umweltausschusses bis zu Horas Vorgänger, dem jetzigen Gemeinderat Gerhard Kubik.

Wahlwiederholung in der Leopoldstadt

Wehsely selbst machte gewissermaßen Einheizerin und Moderatorin in Personalunion. Sie betonte, dass es nicht um das – vor allem von den Grünen betonte – Match um Platz zwei gehe (hier lagen die Grünen im Herbst 2015 nur 21 Stimmen vor der FPÖ, die SPÖ war mit großem Abstand Erste), sondern darum, wer am 18. September Bezirksvorsteher werde. Wobei die Stadträtin in Anspielung an die FPÖ für ein Mit- statt ein Gegeneinander plädierte. Denn in der Leopoldstadt sei für alle Menschen ungeachtet ihrer Herkunft Platz.

Zum Schluss posierte die Wahlkampfmannschaft für ein Gruppenfoto. Wehsely, Hora und seine Stellvertreterin, Astrid Rompolt, ließen dann je einen Riesenballon in den Himmel steigen, wobei man im Chor den Plakatslogan “Wir bringen’s weiter zusammen” skandierte.

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