FPÖ-Wahlkampfauftakt in der Leopoldstadt mit Kernthemen wie Sicherheit und Asyl

Wahlkampfauftakt der FPÖ in der Leopoldstadt mit blauen Kernthemen
Wahlkampfauftakt der FPÖ in der Leopoldstadt mit blauen Kernthemen - © APA
Beim Wahlkampfauftakt der FPÖ am Mittwochabend in der Leopoldstadt anlässlich der Wiederholung der Bezirksvertretung am 18. September setzen die Freiheitlichen auf ihre Kernthemen.

Mit der Fokussierung auf Anliegen rund um Sicherheit, Islamisierung und Asyl will die FPÖ Leopoldstadt auf Wählerstimmenfang geben. Etwa 70 Gäste waren beim Auftakt in einem Gasthaus im im Stuwerviertel gekommen, neben Spitzenkandidat Wolfgang Seidl war auch der blaue Vizebürgermeister Johann Gudenus unterstützend zugegen.

Verkehr, Praterstern, Drogenszene: Themen beim FPÖ Wahlkampf

“Es wird ganz Wien mit uns wahlkämpfen” kündigte Wolfgang Seidl zuversichtlich die Unterstützung von anderen Bezirksfraktionen an. Das Ziel müsse sein, in den kommenden Wochen mit allen 70.000 Wahlberechtigten zumindest einmal in Kontakt gewesen zu sein. Die von den Grünen angeblich geplante Verengung zentraler Verkehrsachsen für den Autoverkehr müsse verhindert werden, da das “ein Supergau für den Bezirk wäre”. Der zweite wichtige Punkt Seidls Ansprache war das geforderte Alkoholverbot am Praterstern. Auch andernorts verlangte er Verschärfungen: “Die illegale Straßenprostitution blüht wie eh und je”, gab sich Seidl überzeugt.

“Unsicherheits-Hotspot” und “aufkeimender Islamismus”

Gudenus nützte den Praterstern als Überleitung von Bezirks- zu blauen Kernthemen. Dieser sei zum “Unsicherheits-Hotspot Wiens geworden” und aktuell noch schlimmer, als es der Karlsplatz je war, denn zusätzlich zur offenen Drogenszene komme in den letzten Jahren vermehrt “eine gewaltbereite Szene von Scheinasylanten”. “Die ersten Opfer sind die Frauen”, die weiters durch den aufkeimenden Islamismus bedroht würden, argumentierte Gudenus. “Ein Angriff auf unsere Frauen und unsere Kinder ist ein Angriff auf unsere Werte und wir Freiheitlichen schützen unsere Werte.” Die Österreicher würden “zu Bürgern zweiter Klasse”, “Pensionisten schauen durch die Finger”, während “Rot-Grün diese illegalen Zuwanderer verhätschelt”.

Die zuletzt drittstärkste Fraktion im Bezirk gab sich optimistisch: “Wir haben die Chance, den Sprung auf den ersten Platz zu schaffen”, hoffte Gudenus. “Pauli Stadler fühlt sich als freiheitlicher Bezirksvorsteher ein bisschen alleine”, feixte Seidl, “ich würde ihn gerne unterstützen”.

(APA/Red.)

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