Schlepper wurde in NÖ niedergestochen – Flüchtlinge entkamen mit Auto

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Die Polizei ermittelt rund um einen Schlepper, der Flüchtlinge in NÖ vorzeitig aussteigen ließ
Die Polizei ermittelt rund um einen Schlepper, der Flüchtlinge in NÖ vorzeitig aussteigen ließ - © APA (Sujet)
In der Nacht auf Mittwoch haben Flüchtlinge in St. Pölten einen mutmaßlichen Schlepper niedergestochen und sind mit dem Auto des Mannes entkommen. Das Opfer musste im Universitätsklinikum St. Pölten notoperiert werden.

Dies berichtete Polizeisprecher Johann Baumschlager, der einen dahingehenden “Kurier”-Bericht (Freitag-Ausgabe) bestätigte.  Der Wagen wurde inzwischen in Deutschland sichergestellt.

Schlepper wollte Flüchtlinge vorzeitig absetzen

Offensichtlich hatte der Lenker aus Ungarn die Flüchtlinge – es soll sich um vier Personen gehandelt haben – im Bereich einer Tankstelle an der S33 bei St. Pölten Ost vorzeitig absetzen wollen. Ziel der Fahrt wäre jedoch Passau in Ostbayern gewesen. Es soll zu einem Handgemenge gekommen sein, in dessen Verlauf der Schlepper mit einem Messer attackiert wurde.

325 Migranten in NÖ aufgegriffen

Baumschlager erklärte auf APA-Anfrage außerdem, dass am Donnerstag binnen 24 Stunden 325 Migranten in Niederösterreich aufgegriffen worden seien. Dazu hatten u.a. jeweils etwa 80 Menschen an der A21 bei Gießhübl (Bezirk Mödling) und an der S1 nahe Schwechat (Bezirk Wien-Umgebung) sowie zwölf weitere an der Westbahnstrecke bei Loosdorf (Bezirk Melk) gezählt.

(apa/red)

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