Schlepper durch Verkehrsunfall entlarvt

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Für den mutmaßlichen Schlepper klickten in der Leopoldstadt die Handschellen.
Für den mutmaßlichen Schlepper klickten in der Leopoldstadt die Handschellen. - © APA (Symbolfoto)
Ein mutmaßlicher Schlepper flog auf, als er im 2. Wiener Gemeindebezirk sein Auto reparieren lassen musste.

Für einen mutmaßlichen Schlepper klickten Sonntagnachmittag in Wien-Leopoldstadt die Handschellen. Der Mann musste wegen eines Verkehrsunfalls, der sich bei der Abfahrt Parndorf von der Ostautobahn (A4) ereignet hatte, in der Engerthstraße anhalten, um sein Fahrzeug reparieren zu lassen. Daraufhin nutzten die mit ihm mitreisenden Personen die Gelegenheit, um Passanten anzusprechen, welche sogleich die Polizei verständigten. Der 32-jährige Verdächtige konnte noch vor Ort festgenommen werden.

Die Beamten fanden heraus, dass der Beschuldigte eine syrische Familie bestehend aus Vater, Mutter sowie fünf Kindern im Alter von 1 Jahr bis 13 Jahren gegen Bezahlung von Budapest nach Deutschland schleusen wollte. Er gestand außerdem, bereits mehrere Schleppungen durchgeführt zu haben. Der mutmaßliche Schlepper befindet sich in Untersuchungshaft, von den aufgegriffenen Personen stellte keine einen Asylantrag.

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