Sanierungsbudget des Wiener Stadthallenbads fast ausgeschöpft

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Das Sanierungsbudget des Wiener Stadthallenbads ist fast ausgeschöpft.
Das Sanierungsbudget des Wiener Stadthallenbads ist fast ausgeschöpft. - © Vienna.at
Bereits seit Monaten liegt die Sanierung des Wiener Stadthallenbads wegen erheblicher Baumängel auf Eis. Die Kosten belaufen sich mittlerweile auf 16,6 Millionen Euro. Damit ist das vorgesehene Sanierungsbudget von 17 Millionen Euro so gut wie ausgeschöpft.

Die Gesamtkosten bis zur ordnungsgemäßen Fertigstellung der Sportstätte könne man derzeit noch nicht abschätzen. Dies sei erst nach Vorliegen aller Befunde und Gutachten und der daraus folgenden nötigen Schritte möglich, sagte Stadtrat Christian Oxonitsch im Rahmen einer von der ÖVP eingebrachten Dringlichen Anfrage, die im – zuletzt auch vom Kontrollamt deutlich kritisierten – Sanierungsablauf einen “Bauskandal” sieht.

Unklar, wann Stadthallenbad öffnet

Grundsätzlich enthielt die Beantwortung der insgesamt 70 Fragen kaum Neuigkeiten. Nach wie vor wird derzeit die Dichtheit der Becken geprüft. Mit genauen Zeitplänen, wann sämtliche Beweissicherungsmaßnahmen abgeschlossen sein werden bzw. wann das Bad wieder aufsperren wird, konnte Oxonitsch nicht aufwarten. Er betonte, “dass das Fehlverhalten wohl primär bei Generalplaner, örtlicher Bauaufsicht und ausführenden Firmen zu suchen ist” – also nicht im Bereich der Stadt bzw. der Stadthalle. Der Stadtrat unterstrich einmal mehr, nur ein vollständig und ordnungsgemäß renoviertes Bad übernehmen zu wollen. (APA)

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