Prozess gegen Amokfahrer in Favoriten startet im Mai

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Der 21-Jährige muss sich wegen versuchten Mordes vor Gericht verantworten.
Der 21-Jährige muss sich wegen versuchten Mordes vor Gericht verantworten. - © APA (Symbolbild)
Prozess wegen Mordversuchs: Am Donnerstag muss sich ein junger Mann am Wiener Landesgericht verantworten, der im vergangenen Herbst in Favoriten einen Passanten zu überfahren versucht haben soll. Der 21-Jährige soll absichtlich und mit überhöhter Geschwindigkeit auf den Mann zugefahren sein.

Der Prozess gegen den 21-jährigen Wiener, der Ende September in Favoriten einen Passanten zu überfahren versucht haben soll, findet am 18. Mai statt. Dem jungen Mann wird versuchter Mord vorgeworfen.

Amokfahrt in Wien-Favoriten: Anwalt weist Tötungsvorsatz zurück

Laut Anklage soll der 21-Jährige am 29. September gezielt und mit überhöhter Geschwindigkeit – der Tacho zeigte angeblich mehr als 80 km/h an – auf einen Mann losgefahren sein, der im Kreuzungsbereich Laxenburger Straße – Quellenstraße einen Schutzweg überquerte. Er soll dabei sogar das Rotlicht einer Ampel ignoriert haben. Der Passant – ein Obdachloser, der mit zwei anderen Unterstandslosen seiner Wege ging – konnte sich dem Staatsanwalt zufolge im letzten Moment mit einem Sprung zur Seite retten. Dessen Begleiter befanden sich noch auf einer Verkehrsinsel, als der Peugeot auf sie zukam. Für sie bestand daher keine Gefahr.

Verteidiger Wolfgang Blaschitz weist den inkriminierten Tötungsvorsatz zurück. Der Bursch – ein Elektriker-Lehrling mit türkischen Wurzeln – sei mit dem Auto seines Vaters unterwegs gewesen und nicht absichtlich auf den Mann losgefahren.

(APA, Red.)

 

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