Österreich gewinnt laut Spotify den Song Contest 2017

2Kommentare
Spotify prognostiziert Nathan Trent den ESC-Sieg
Spotify prognostiziert Nathan Trent den ESC-Sieg - © AP
Eine Sensationsnachricht veröffentlichte der schwedische Streamingriese Spotify am Freitagabend, einen Tag vor dem Großen Finale des 62. Eurovision Song Contest, via Aussendung: Österreich liegt mit seinem Kandidat Nathan Trent (“Running on Air”) auf Platz eins aller Finalisten.

Nachdem seit dem gestrigen 2. Halbfinale alle Teilnehmer der Endrunde feststehen, hat Spotify seine Datenzugriffe der vergangenen zwei Wochen ausgewertet – und nach der Beliebtheit im Netzwerk den voraussichtlichen Gewinner des Song Contests ermittelt. Und der lautet Österreich.

Spotify-Auswertung: Österreich liegt bei Auswertung vorne

Dazu hat der schwedische Konzern die Beliebtheit der 26 Finalistenlieder in seinem Netzwerk analysiert und die Zugriffe im jeweils eigenen Land herausgerechnet. Die sich in der Spotify-Welt ergebenden Top Ten lauten demnach:

1. Nathan Trent Running On Air Österreich
2. Anja Nissen Where I Am Dänemark
3. Blanche City Lights Belgien
4. Robin Bengtsson I Can’t Go On Schweden
5. Isaiah Don’t Come Easy Australien
6. Kasia Mos Flashlight Polen
7. JOWST Grab The Moment Norwegen
8. Kristian Kristov Beautiful Mess Bulgarien
9. Salvador Sobral Amar Pelos Dois Portugal
10. Dihaj Skeletons Aserbaidschan

Google sieht Frankreich als Sieger

Ein anderes Bild hatte am gestrigen Donnerstag, noch vor Österreichs Einzug ins Finale, der Internetkonzern Google publiziert – basierend auf den Suchanfragen in seinem Netzwerk. Zöge man diese als Kriterium heran, würde die Französin Alma mit “Requiem” am morgigen Samstag triumphieren, vor dem als Topfavorit gehandelten Italiener Franceso Gabbani – während es beide bei Spotify noch nicht einmal in die Top Ten geschafft haben. Für Österreichs Hoffnung Nathan Trent prognostizierte Google indes ein bescheidenes Abschneiden auf Platz 22.

Und schließlich gibt es noch die internationalen Wettbüros als Auguren des ESC. Hier hat sich am Freitagabend ein Favoritenwechsel vollzogen. Lag lange Zeit Italien mit Francesco Gabbani vor Portugal mit Salvador Sobral und Bulgarien mit Kristian Kostow, schob sich der Portugiese nun am Italiener vorbei. Österreich liegt hier – vielleicht noch? – mit Platz 22 im hinteren Feld.

(apa/red)

Leserreporter
Bild an VOL.AT schicken


2Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen

HTML-Version von diesem Artikel