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Landtagswahl in Tirol: Kurzporträts der Spitzenkandidaten

©ABD0055_20170820 - ALPBACH - …STERREICH: LH GŸnther Platter (Tirol) bei der PK zum Thema Verkehr als gemeinsame Herausforderung fŸr die Euregio wŠhrend des EuropŠischen Forums Alpbach 2017, am Sonntag, 20. August 2017, in Alpbach. - FOTO: APA/EXPA/GRODER
Acht Parteien wollen bei der Landtagswahl in Tirol am 25. Feberuar 2018 antreten. Hier lesen Sie die Kurzporträts der Spitzenkandidaten.

Unter den Listenersten finden sich viele bekannte Gesichter, aber auch einige neue. Erstmals steigen die NEOS in den Ring.  Im Folgenden die Spitzenkandidaten der Parteien, die nach derzeitigem Stand Kreiswahlvorschläge für die Landtagswahl in Tirol eingereicht haben:

Günther Platter – ÖVP

ABD0055_20170820 - ALPBACH - …STERREICH: LH GŸnther Platter (Tirol) bei der PK zum Thema Verkehr als gemeinsame Herausforderung fŸr die Euregio wŠhrend des EuropŠischen Forums Alpbach 2017, am Sonntag, 20. August 2017, in Alpbach. - FOTO: APA/EXPA/GRODER Der amtierende Landeshauptmann Günther Platter (63, geboren am 7. Juni 1954 in Zams) führt nach dem Urnengang 2013 die Volkspartei abermals in die Landtagswahl. Seinen Karriere als Politiker startete der gelernte Buchdrucker 1986 als ÖVP-Gemeinderat in seiner Heimatgemeinde Zams, deren Bürgermeisteramt er von 1989 bis 2000 bekleidete. 1994 zog er für die Volkspartei in den Nationalrat ein. Als er im Jahr 2000 in Tirol Landesrat u.a. für Schule, Sport und Kultur wurde, legte er sein Mandat zurück. 2003 folgte mit seiner Berufung als Verteidigungsminister in das Kabinett “Schüssel II” ein neuerlicher Wechsel nach Wien. Zuvor war er in einer Kampfabstimmung um die mögliche Nachfolge als Parteichef von LH Wendelin Weingartner dem damaligen Innsbrucker Bürgermeister Herwig van Staa unterlegen. Nach der Nationalratswahl 2006 wurde Platter Innenminister im Kabinett des damaligen SPÖ-Bundeskanzlers Alfred Gusenbauer – ehe er 2008 nach Tirol zurückkehrte und LH Herwig van Staa beerbte, nachdem die ÖVP über neun Prozentpunkte bei der Landtagswahl verloren hatte. Bei seiner ersten Wahl im Jahr 2013, bei der inklusive ÖVP elf Listen antraten, verlor die Volkspartei zwar leicht an Stimmen, die Mandate konnten aber gehalten werden. Die ÖVP ging daraufhin statt mit den Sozialdemokraten mit den Grünen in eine Koalitionsregierung. Beim kommenden Urnengang ist Plattes Ausgangsposition allein schon dadurch eine komfortablere, dass weniger Listen antreten – und speziell die bürgerliche Konkurrenz mit dem Scheitern von Vorwärts weniger wurde. Platter ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Söhne.

Ingrid Felipe – Grüne

ABD0076_20170814 - WIEN - …STERREICH: Bundessprecherin der GrŸnen, Ingrid Felipe am Montag, 14. August 2017, vor Beginn der ORF TV- Sendung "SommergesprŠche" in Wien. - FOTO: APA/HANS PUNZ Etwas prekärer stellt sich die Situation für die amtierende Grünen-LHStv. Ingrid Felipe dar: Nach dem Fiasko der Grünen bei der Nationalratswahl im vergangen Herbst unter ihrer Ägide als Bundessprecherin geht es für die Ökopartei bei den vier Landtagswahlen 2018 ums politische Überleben. Zudem muss die 39-Jährige (geboren am 22. August 1978 in Hall in Tirol), die bei einer Landesversammlung im November abermals zur Spitzenkandidatin gekürt wurde, ein achtbares Ergebnis einfahren, um eine Chance auf einen Verbleib in der Landesregierung zu haben – was ihre erklärte Präferenz ist. Felipe betonte stets, dass es noch genug Projekte zu verwirklichen gäbe, die Grünen aber auch Opposition könnten. Ihre Polit-Karriere startete die studierte Betriebswirtin und langjährige Handball-Spielerin im Jahr 2005 als Finanzreferentin der Tiroler Grünen. Ab 2009 fungierte sie als Landessprecherin. 2012 zog sie für Maria Schreiber in den Landtag ein und wurde zur Spitzenkandidatin für die Landtagswahl 2013 gekürt, bei der die Grünen 12,59 Prozent der Stimmen holten – ihr zweitstärkstes Ergebnis im Lande. Nach den erfolgreichen Koalitionsverhandlungen übernahm sie schließlich als Landeshauptmannstellvertreterin die Agenden Umwelt, Klimaschutz und Verkehr. Felipes Verhältnis zu Platter gilt als ausgezeichnet und ist von gegenseitiger Wertschätzung geprägt. Heikle Themen hatte man in der Koalition bis zuletzt umschifft. Die Mutter eines jugendlichen Sohnes gilt als gute Netzwerkerin.

Elisabeth Blanik – SPÖ

ABD0047_20170408 - V…LS - …STERREICH: Landesparteivorsitzende Elisabeth Blanik wŠhrend des Programmparteitag der SP… Tirol mit Erstellung der Listen fŸr die Landtagswahl und die Nationalratswahl, am Samtag, 8. April 2017, in Všls. - FOTO: APA/EXPA/STEFAN ADELSBERGER Für die SPÖ geht die Lienzer Bürgermeisterin und Landtagsabgeordnete Elisabeth Blanik (51) ins Rennen. Die gelernte Architektin, immer wieder einmal für höhere Weihen in der Partei gehandelt, übernahm die Partei 2016 in einer schwierigen Situation. Die 51-Jährige, die 2011 den Bürgermeistersessel von Johannes Hibler (ÖVP) eroberte und diesen 2016 souverän verteidigte, ist die erste Frau an der Spitze der Tiroler SPÖ. Seit 2003 im Landtag, gilt sie als fleißige, rhetorisch und fachlich versierte sowie mitunter angriffige Mandatarin. Nach der Niederlage 2013 – die SPÖ rutschte noch weiter ab auf nur mehr 13,7 Prozent – trat sie parteiintern als kritische Stimme in Erscheinung und forderte den Rückzug von Spitzenkandidat Gerhard Reheis als Klubobmann. Heuer hofft die SPÖ darauf, dass Schwarz-Blau im Bund rote Wähler in Tirol mobilisiert. Ob Blanik ihre Partei taktisch vorzeitig aus dem Spiel genommen hat damit, dass sie wiederholt eine Zusammenarbeit mit der VP ausschloss, sollte sich nicht sehr viel tun, wird sich nach dem 25. Februar zeigen. Privat lebt die am 30. Jänner 1966 in Lienz geborene Mutter zweier Kinder in einer Lebensgemeinschaft. Den Beruf als Architektin hat sie – nach dem Studium an der TU Wien – viele Jahre ausgeübt.

Markus Abwerzger – FPÖ

APA13678488-2 - 12072013 - INNSBRUCK - …STERREICH: ZU APA-TEXT II - Neuer Tiroler FP…-Landesparteiobmann Markus Abwerzger am Freitag, 12. Juli 2013, im Rahmen eines au§erordentlichen Landesparteitages der FP…-Tirol in Innsbruck. APA-FOTO: EXPA/J†RGEN FEICHTER Die FPÖ mit Markus Abwerzger als Spitzenkandidat hofft auf Rückenwind durch die Regierungsbeteiligung im Bund. Der gebürtige Vorarlberger (14. Oktober 1975 in Dornbirn) und Rechtsanwalt startete seine politische Karriere mit 17 beim Ring Freiheitlicher Jugend in Vorarlberg. Der 42-Jährige, der 1996 der Universitätssängerschaft Skalden beigetreten ist, zog im Jahr 2012 für die FPÖ in den Innsbrucker Gemeinderat ein und wurde dort Klubobmann. Im Juli 2013 wurde er schließlich zum neuen Landesparteiobmann gewählt. Im Oktober 2015 zog er nach einer Rochade in der freiheitlichen Landtagsriege nach dem Rückzug von Hildegard Schwaiger in den Landtag ein. Abwerzger ist verheiratet und Vater einer Tochter.

Neben den großen bis mittelgroßen Parteien werfen sich auch die “Kleinen” bzw. Tiroler Spezifika in die Wahlschlacht. Die bekannteste der Letzteren ist die Liste des ehemaligen Arbeiterkammerpräsidenten Fritz Dinkhauser, genannt “Liste Fritz”. Auch die NEOS hoffen auf ein politisches Ausrufzeichen in Tirol.

Andrea Haselwanter-Schneider – Liste Fritz

APA12514234-2 - 28042013 - INNSBRUCK - …STERREICH: ZU APA-TEXT II - LANDTAGSWAHL IN TIROL: Spitzenkandidatin Andrea Haselwanter-Schneider (Liste Fritz) am Sonntag, 28. April 2013, nach der Wahl im Landhaus in Innsbruck. APA-FOTO: ROBERT PARIGGER Den Kampf um das politische Überleben ficht die Spitzenkandidatin der Liste Fritz, Andrea Haselwanter-Schneider. Die Wipptalerin, die seit 2012 als Klubobfrau im Landtag fungiert, hat eine Mission: Die Fritz Dinkhauser-Gründung am parlamentarischen Leben zu erhalten. Von Hochzeiten beim ersten Antreten 2008, als man mit dem wortgewaltigen ehemaligen AK-Präsidenten an der Spitze 18,35 Prozent einfuhr und die schwarze Welt ins Wanken brachte, ist man weit entfernt. Doch 5,61 Prozent wie bei der Wahl 2013 sollten es dann schon wieder werden. Haselwanter-Schneider bringt einiges mit, was eine erfolgreiche Oppositionspolitikerin ausmacht: Furchtlos, angriffig, prägnant formulierend, sachkundig. Im Landtag ist sie eine der wenigen Oppositionskräfte, bei der die hauptregierenden Schwarzen ob ihrer Attacken mitunter die Nase rümpfen oder sich zu Unmutsbekundungen hinreißen lassen. Doch die 49-Jährige hat ein Manko: Den “bunten, breitenwirksamen Hund” Dinkhauser konnte sie bis dato nicht ersetzen. Am 25. Februar wird sich ihr weiterer politischer Weg und jener der Liste Fritz entscheiden. Geboren wurde Haselwanter-Schneider am 20. April 1968 in Innsbruck. Die Diplom-Krankenschwester und promovierte Pädagogin ist Mutter zweier Söhne. Sie ist 2008 für die Liste Fritz in den Landtag eingezogen. Im Dezember 2012 wurde sie nach dem plötzlichen Tod des damaligen Klubobmannes Bernhard Ernst Klubobfrau.

Dominik Oberhofer – NEOS

TIROL-LANDTAGSWAHL: NEOS WAHLKAMPFAUFTAKTDominik Oberhofer heißt jener Mann, der die Tiroler Polit-Landkarte pink anfärben soll. Der 37-jährige Hotelier aus dem Stubaital soll in einem Bundesland, das nicht gerade als NEOS-Hochburg gilt, für den Landtagseinzug sorgen. Auf bis zu acht Prozent schätzt der verheiratete Vater zweier Söhne das Potenzial. Um dieses auszuschöpfen bzw. wenigstens knapp in den Landtag einzuziehen, müssen die NEOS wohl vorwiegend im städtischen Bereich – und dabei vor allem in Innsbruck – mehr als punkten. Die Chancen stehen nicht so schlecht, liegen doch beträchtliche Wählerstimmen von nicht mehr antretenden ehemaligen schwarzen Abspaltungen am Markt. Oberhofer ist bis dato wenig bekannt – und machte folgerichtig auch wenige öffentlich bekannte Fehler. Einen beging er jedoch, nämlich als er eine mögliche Kooperation mit der völlig zerstrittenen und in der Öffentlichkeit nicht gerade gut angesehenen Partei “Vorwärts Tirol” ins Spiel brachte. Vor seiner Wahl zum Landessprecher 2016 war der am 14. Juli 1980 Geborene politisch als Landessprecher der Paneuropabewegung Tirol tätig.

Andrea Krumschnabel – “Family – Die Tiroler Familienpartei”

ABD0091_20180104 - INNSBRUCK - …STERREICH: ZU APA0280 VOM 4.1.2018 - ++ HANDOUT ++ Andrea Krumschnabel tritt mit ihrer Gruppierung "Family - Die Tiroler Familienpartei" bei der Tiroler Landtagswahl am 25. Februar 2018 an. (ARCHIVBILD VOM 26.1.2017) - FOTO: APA/CHRISTINA EHAMMER - ++ WIR WEISEN AUSDR†CKLICH DARAUF HIN, DASS EINE VERWENDUNG DES BILDES AUS MEDIEN- UND/ODER URHEBERRECHTLICHEN GR†NDEN AUSSCHLIESSLICH IM ZUSAMMENHANG MIT DEM ANGEF†HRTEN ZWECK UND REDAKTIONELL ERFOLGEN DARF - VOLLST€NDIGE COPYRIGHTNENNUNG VERPFLICHTEND ++ Andrea Krumschnabel will die Familie in den Landtag bringen: Die bisherige freie Abgeordnete hofft mit ihrer eigenen Gruppierung “Family – Die Tiroler Familienpartei” auf ein da capo im Landesparlament. Politisch setzt die Frau des Kufsteiner Bürgermeisters Martin Krumschnabel auf eine monothematische Ausrichtung ihrer Liste. Zumal die Kindergartenpädagogin Krumschnabel in Sachen Familien- und Frauenpolitik auch über unbestrittenes, über Parteigrenzen anerkanntes Fachwissen verfügt. Die 1965 in Graz geborene Krumschnabel dürfte auch zumindest im Tiroler Unterland – und dabei vor allem im Raum Kufstein – über eine gewisse Anziehungskraft verfügen. Die Mutter dreier Kinder und zweifache Großmutter war unter anderem von 2000 bis 2013 selbstständige Mediatorin und im selben Zeitraum als selbstständige Erziehungsberaterin aktiv. Des Weiteren übernahm sie von 2003 bis 2013 die Lehrgangsleitung “Mediation West”, war von 2007 bis 2013 systemischer Coach und von 2010 bis 2013 Inhaberin einer Werbeagentur. 2013 zog sie für Vorwärts Tirol in den Landtag ein, setzte sich dann aber noch rechtzeitig vor Beginn der innerparteilichen Grabenkämpfe von der Gruppierung ab.

(APA/Red)

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