Junger Polizist unter Mordverdacht: Psychiatrisches Gutachten erwartet

Auf dieser Wiese in Trofaiach wurden die Opfer abgelegt
Auf dieser Wiese in Trofaiach wurden die Opfer abgelegt - © APA
Im Fall um den 23-jährigen Polizisten, der vergangene Woche in Wien seine schwangere Freundin mit der Dienstwaffe erschossen und den gemeinsamen Sohn erwürgt hat, hat die Staatsanwaltschaft Wien ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag gegeben.

Das sagte Nina Bussek, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien, am Donnerstag. Damit soll geklärt werden, ob der gebürtige Steirer zum Tatzeitpunkt zurechnungsfähig und damit überhaupt schuldfähig gewesen ist. Noch ausständig war am Donnerstag das schriftliche Obduktionsgutachten.

Gutachten: War der Polizist bei der Tat zurechnungsfähig?

Der Polizist gestand vergangenen Freitag, dass er in der gemeinsamen Wohnung in Wien-Margareten erst seine schwangere Lebensgefährtin erschossen und anschließend den 21 Monate alten Sohn erwürgt hat. Die Leichen legte er auf einer verwilderten Wiese in seinem Heimatort Trofaiach in der Steiermark ab. Über den 23-Jährigen wurde am Montag Untersuchungshaft verhängt. Er ist in der Justizanstalt Josefstadt in einer Mehrpersonenzelle untergebracht.

>>Wiener Polizist unter Doppelmord-Verdacht: Schwester der Toten hat sich geäußert

(apa/red)

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