“Haus der Geschichte”: Webseite zu Projekt ist am Sonntag online gegangen

Das Haus der Geschichte kommt in die Neue Burg in Wien
Das Haus der Geschichte kommt in die Neue Burg in Wien - © APA
Wer sich über Ziele, Projektgeschichte, Standort und geplante Aktivitäten des geplanten “Haus der Geschichte Österreich” (HGÖ) informieren möchte – die Webseite zum Museumsprojekts ist am Sonntag online gegangen.

Als erste gemeinsame Initiative des HGÖ gemeinsam mit Landesinstitutionen werden für 2018 österreichweite Ausstellungen zum “Schlüsseljahr 1918” angekündigt.

“Eine übersichtliche Informationsquelle zum HGÖ”

Als Ziel der “Haus der Geschichte Österreich”-Homepage nennt Oliver Rathkolb, Leiter des internationalen wissenschaftlichen Beirates des HGÖ, in einer Aussendung von Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ) “eine übersichtliche Informationsquelle zum Projekt ‘Haus der Geschichte Österreich’ zu schaffen”. So wird auf der Webseite über die Ziele des Museums, die lange Projektgeschichte, den geschichtsträchtigen Standort “Heldenplatz” und die Neue Burg sowie geplante Aktivitäten und Arbeitskreise informiert. Im Downloadbereich findet sich derzeit die vom Internationalen Wissenschaftlichen Beirat erstellte Umsetzungsstrategie für das HGÖ.

Zudem erklären zahlreiche prominente Unterstützer, warum es ein Haus der Geschichte brauche. Dazu zählen Museumsdirektoren, Vertreter von Glaubensrichtungen, Ex-Politiker, Museumsdirektoren, Rektoren, Journalisten, Künstler, etc.. Die Homepage bietet weiters die Möglichkeit für Feedback, das ausdrücklich erwünscht sei, wie es in der Aussendung heißt. Über die Projekt-Webseite solle ein offener Dialog zwischen Publikum und Projektteam etabliert werden, um von Anfang an Fragen und Anregungen künftiger Besucher in die Konzeption des Museums einfließen zu lassen.

Pläne zum Haus der Geschichte in Wien

In Planung ist eine erste gemeinsame Initiative des HGÖ mit Archiven, Bibliotheken und Museen der Länder und von Städten zum “gesamten Jahr 1918 mit seinen verschiedenen Entwicklungen und Facetten”. Im Rahmen einer gemeinsam konzipierten mobilen Wanderausstellung und einer Wechselausstellung in der Neuen Burg sollen 2018 die unterschiedlichen Bundesländerperspektiven auf das Jahr 1918 beleuchtet werden. Zur Vertiefung der Thematik und der Präsentation unterschiedlicher Sichtweisen soll die mobile Wanderausstellung in den Bundesländern durch Kleinausstellungen mit Lokalbezug ergänzt werden. Zudem sollen nicht nur die österreichischen Lebenserfahrungen des Jahres 1918, sondern auch jene der direkten Nachbarländer dargestellt werden.

>>Heftige Kritik an Kostenschätzung zum Projekt “Haus der Geschichte”

(apa/red)

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