Mindestens 20,4 Mio. Euro Kosten für Haus der Geschichte

Das Haus der Geschichte kommt in die Neue Burg.
Das Haus der Geschichte kommt in die Neue Burg. - © APA (Sujet)
Kulturminister Ostermayer teile mit, dass die sich die Kosten für das Haus der Geschichte auf mindestens 20,4 Mio. Euro belaufen werden.

Die Eröffnung des Hauses der Geschichte sei für November 2018 geplant, sagte der Minister. Dies sei ein ambitionierter Zeitplan, er sei aber zuversichtlich, dass dieser eingehalten werden könne.

Kosten für Haus der Geschichte in der Neuen Burg

Baukosten von 10 Mio. Euro, Einrichtungskosten von 9,3 Mio. Euro, 1,1 Mio. Euro für 2016 zu leistende Vorbereitungsarbeiten sowie jährliche Betriebskosten von 3,6 Mio. Euro – mit diese Zahlen kalkuliert der Bund derzeit für das Haus der Geschichte. Zuletzt hatte es geheißen, in dem (weiterhin unveröffentlichten) Papier der Steuerungsgruppe für das Projekt seien neben den – nun in der Höhe bestätigten – Errichtungs- und Einrichtungskosten für die in der Neuen Burg dadurch notwendige Neuaufstellung der Sammlung alter Musikinstrumente weitere 8,5 Mio. Euro veranschlagt. Zu Letzterem finden sich in der heutigen Parlamentskorrespondenz keine Angaben.

Das Haus der Geschichte soll im ersten Obergeschoß der Neuen Burg errichtet werden und eine Publikumsfläche von 3.000 Quadratmeter inklusive der Stiegenhausflächen umfassen. Strukturell an die Österreichische Nationalbibliothek angedockt, gilt sein inhaltlicher Hauptschwerpunkt dem Zeitraum 1918 bis in die Gegenwart.

Heute wurden in St. Pölten Details für das geplante “Haus der Geschichte NÖ” im niederösterreichischen Landesmuseum in St. Pölten vorgestellt. Dort wird Mitte 2017 mit dem Thema “Erste Republik” gestartet. Inhaltlich reicht der Bogen der Präsentation von der Frühgeschichte bis in die Gegenwart – mit dem Fokus ab der Mitte des 19. Jahrhunderts. Auf 3.000 Quadratmetern soll die Geschichte Niederösterreichs als Kernland der Republik, mit Bezügen zu den Ländern Zentraleuropas, dargestellt werden. Als Kostenrahmen werden hier drei Millionen Euro angegeben.

(apa/red)

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