Fotos aus Marbella: So lief Franco Fodas erstes Training als ÖFB-Teamchef

Von David Mayr
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Das ÖFB-Team trainiert in Marbella erstmals unter Franco Foda.
Das ÖFB-Team trainiert in Marbella erstmals unter Franco Foda. - © APA/Robert Jäger
Neo-Teamchef Franco Foda bereitet das Nationalteam im Trainingslager in Marbella auf das Testspiel gegen Uruguay vor.

Die Costa del Sol macht auch Anfang November ihrem Namen alle Ehre. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad trainiert Österreichs Fußball-Nationalmannschaft dieser Tage an der südlichen spanischen Mittelmeerküste. Perfekte Bedingungen für das erste Kennenlernen mit Neo-Teamchef Franco Foda.

Am Montag bezogen Spieler und Betreuer das Camp unweit des Marbella Football Centers, auch Rapid-Kapitän Stefan Schwab ist bereits mit von der Partie. Der 27-Jährige wurde für den angeschlagenen Superstar David Alaba nachnominiert.

Bis Sonntag will Foda der Mannschaft seine Spielidee vermitteln, zahlreiche Einheiten stehen dazu auf dem Programm. Um die Stimmung hochzuhalten, soll auch der Spaß nicht zu kurz kommen, merkte der Trainer im Ö3-Interview an.

Trainingslager in Marbella: Franco Foda lernt das Team kennen

Im 24-Mann-Kader, der im Nobelstädtchen Marbella zusammengetroffen ist, stehen 13 Legionäre. Darunter auch Dominik Wydra, der für den verletzten Sebastian Prödl ins Aufgebot gerutscht ist und – wie Schwab – gegen Uruguay auf seinen ersten Einsatz im A-Team hoffen darf. Seit Sommer kickt der Ex-Rapidler für Erzgebirge Aue, wo der gelernte defensive Mittelfeldspieler zum Innenverteidiger umfunktioniert wurde. Auf dieser Position ist er beim deutschen Zweitligisten gesetzt.

Überhaupt verfügt das Gros von Fodas Legionären derzeit über ordentlich Spielpraxis. Mit Aleksandar Dragović (Leicester City) und Alessandro Schöpf (Schalke 04) saßen am Wochenende nur zwei Akteure über 90 Minuten auf der Bank. Mit Lob überhäuft wurde zuletzt Florian Grillitsch für seine Leistung bei Hoffenheims 3:0-Sieg in Köln. 108 Ballkontakte und 96 Prozent angekommene Pässe brachten TSG-Coach Julian Nagelsmann zum Schwärmen: “Er hat ein unfassbar gutes Spiel gemacht.”

Nach Alabas Ausfall darf sich der 22-jährige Niederösterreicher berechtigte Hoffnungen auf seinen sechsten Einsatz im Teamdress machen. Anpfiff gegen Uruguay, das mit PSG-Star Edinson Cavani, aber ohne Barcelona-Torjäger Luis Suárez nach Wien reist, ist am 14. November, um 20:45 Uhr, im Ernst-Happel-Stadion. Es ist Österreichs letztes Länderspiel des Jahres. Beim nächsten wird Foda bereits hauptberuflich Teamchef sein. Derzeit ist er nur mit dem Okay von Bundesliga-Tabellenführer Sturm Graz für den ÖFB tätig.

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