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Folkshilfe, Celine Ann und The Makemakes sind die drei Favoriten

Celina Ann, Folkshilfe und The Makemakes kamen am besten an.
Celina Ann, Folkshilfe und The Makemakes kamen am besten an. ©ORF
Bei der zweiten Show des österreichischen Vorentscheids für den Eurovision Song Contest durfte das Studiopublikum Punkte vergeben. Es gab drei deutliche Favoriten bei "Wer singt für Österreich?" am 27. Februar - aber auch eine technische Panne.
The Makemakes im Interview
Folkshilfe im Interview
Celina Ann im Interview
Das Programm der zweiten Show
Das sind die sechs Finalisten
Bilder von der Show

Nachdem in der ersten Show von “Wer singt für Österreich?” die Anzahl der Interpreten von 16 auf sechs reduziert wurde, ging es in der zweiten Show deutlich ruhiger zu. Die Finalisten hatten keine Entscheidung zu fürchten, stattdessen gab es Gelegenheit, das musikalische Können, aber auch die Vielseitigkeit zu präsentieren: Mit einem Coversong und einem Überraschungsbeitrag.

  The Makemakes entschieden sich bei ihrem Cover für “I Shot the Sheriff” von Bob Marley und verliehen diesem Song ihre ganz persönliche Note. Bei ihrem Überraschungsbeitrag hingegen setzten sie auf Mundart und sagen einen älteren Song aus ihrem Repertoire, der (österreichische) Politiker aufs Korn nimmt. Dem Publikum gefiel das ganz offensichtlich, denn sie sorgten durch ihre Punktevergabe dafür, dass The Makemakes es unter die Top 3 geschafft haben.

“Schranz 5” nennen Folkshilfe ihr Medley aus Cover-Songs, in dem auch “Let’s get loud” von Jennifer Lopez und “Firework” von Katy Perry enthalten waren. Das Studiopublikum rastete förmlich aus und spendierte das, was TV-Warm-Upper gerne als “Eskalationsapplaus” bezeichnen. Bereits nach der ersten Runde mit sechs Coversongs gab es ein Zwischenergebnis: Folkshilfe waren die klare Nummer 1 des Publikums. Für ihren Überraschungssong griffen alle drei Bandmitglieder zur Gitarre und präsentierten eine Ballade in Mundart.

Celina Ann kündigte an, bei ihrem Überraschungsbeitrag aus einer Torte springen zu wollen. Daraus wurde leider nichts, stattdessen gab es eine feurige Dance-Show. Vorher trug die Sängerin aus Wien noch “Empire State of Mind” von Jay Z und Alicia Keys vor.

 Auftritte von Dawa und Zoe

Dawa präsentierten als Cover “Bitter Sweet Symphony” und als Überraschungssong “Saloon” von ihrem neuen Album. Dabei holten sie sich in Form von The BossHoss am Waschbrett prominente Verstärkung auf die Bühne.

Zoe wagte sich mit “Something” an ein Beatles-Cover heran und präsentierte als Überaschung eine Nummer aus dem Musical “Les Misérables”

Panne beim Auftritt von Johann Sebastian Bass

Eine technische Panne sorgte dafür, dass der Auftritt von Johann Sebastian Bass in der Runde mit den Coversongs noch einmal wiederholt werden musste. Laut Aussagen der Coaches klang der Sound nicht “fett” genug und auch die Band äußerte den Verdacht, dass Seitens der Tontechniker ein Fehler gemacht wurde. Also wurden die Instrumente, die bereits für den nächsten Act auf die Bühne gebracht worden waren, wieder hinunter getragen und das Trio performte noch einmal seine Interpretation von “Stronger”.

Wie geht es weiter bei “Wer singt für Österreich”?

In der nächsten Show am 6. März hört das Publikum dann erstmals jenen Song, mit dem Österreich beim Heim-Song-Contest antreten wird: Jeder Act hat zwei Songs vorbereitet, die ESC-tauglich sind und die Coaches entscheiden in der dritten Show, welcher Song das Rennen machen soll. Von zwölf Songs wird also auf sechs reduziert, aus diesen wird dann der österreichische Song Contest-Beitrag in der Live-Show am 13. März ausgewählt.

Mehr Infos rund um den Song Contest finden Sie in unserem ESC-Special.

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