Die Konzert-Highlights in Wien im April 2016: Lautstarker Frühling

Von Amina Beganovic
Ein lautstarker April erwartet uns in Wien.
Ein lautstarker April erwartet uns in Wien. - © AP/APA/Sujet
Frühlingsgefühle für die Wiener Musikfans: Auch im April ist wieder einiges los in Sachen Live-Konzerte. Welche Termine man in diesem Monat auf keinen Fall verpassen sollte, haben wir hier zusammengefasst.

Amadeus Austrian Music Awards

Gleich zu Beginn des Monats wird der wichtigste Musikpreis Österreichs verliehen – der Amadeus Austrian Music Award zeichnet alljährlich heimische Künstler unterschiedlichsten Genres aus. Bei der großen Sause wird es auch einige Live-Acts geben, darunter Parov Stelar oder ESC-Goldkehlchen Zoe. Mehr Infos zu den Nominierten gibt es hier, die Verleihung findet am 03. April im Wiener Volkstheater statt.

Florence + The Machine

Fans haben schon lange darauf gewartet, nun ist es endlich soweit: Florence Welch kommt enndlich wieder für ein Live-Konzert nach Österreich. Mitsamt ihrem aktuellen Album “How Big, How Blue, How Beautiful” im Gepäck wird man sich auf eine mitreißende Live-Show der britischen Sängerin mit der Ausnahmestimme freuen können. Am 12. April in der Wiener Stadthalle.

Chris Cornell

Seine Anhängerschaft kennt ihn vor allem als Sänger und Gitarrist der Bands Soundgarden und Audioslave. Dass Chris Cornell auch solo gut zu klingen weiß, hat er bereits mit dem großen Erfolg seiner Higher Truth Tour in den USA bewiesen. Nun geht es auf nach Europa, mit Zwischenstopp bei uns: Chris Cornell live, am 12. April im edlen Ambiente des Wiener Konzerthauses.

Noel Gallagher

Er kann mehr als “nur” Oasis: Das ehemalige Mitglied Noel Gallagher wird mit seiner Band High Flying Birds, mit der er heuer das Album “Chasing Yesterday” vorgelegt hat, ein stimmungsvolles Stelldichein in Wien geben. Pflichttermin für Fans, am 12. April 2016 im Gasometer.

Chardiochaos

Man mag es österreichische Indie-Grandezza nennen: Cardiochaos‘ Einflüsse sind Ohrwurm-tauglicher, radiofreundlicher Alternative Marke The Knife oder The Cure, mit einer ordentlichen Portion Cardiochaos-Charme. Gespenstisch luftige Vocals, hypnotische Hooks und flotte Rhythmen – so klingt das aktuelle zweite Album „Those Who Fall Have Wings“. Sollte man sich mal live zu Gemüte führen! Am 15. April im Chaya Fuera – wir verlosen übrigens Tickets.

Sarah Connor

Fünf Jahre lang hat es kein neues Album von Sarah Connor gegeben, nun meldet sich die 34-jährige Sängerin mit “Muttersprache” zurück. Der Titel lässt es bereits erahnen: Erstmals wird deutsch gesungen. “Ich möchte Songs machen, die zum Nachdenken bringen, die man nicht nebenbei hört,” so Sarah Connor, die sich sogleich mit dem neuen Sound auf Tour begibt. Wie das klingt, kann man gleich selbst beurteilen: Am 16. April in der Wiener Stadthalle.

Brian Fallon & The Crowes

Reibeisen-Stimme Brian Fallon kennen und lieben Fans vor allem als Frontmann der US-Band The Gaslight Anthem – die aktuell jedoch eine Pause auf unbestimmte Zeit macht. Fallon zeigt sich jedoch rastlos, unlängst veröffentlichte er seine Solo- Debütplatte “Painkillers”. Wie die neuen Songs ohne Gaslight Anthem-Sound klingen, kann man am 17. April in der Wiener Arena hören.

Julian Le Play

Weg von der Akustikgitarre, hin zu mehr Synths und Beats zieht es Popsänger Julian Le Play auf seinem brandneuen Album “Zugvögel”. Nicht die Liebe (oder das Fehlen besagter) werden hier besungen, sondern die Lust am Reisen, am Entdecken. Neues Soundmaterial, mit dem der Sänger (musikalische) Horizonte erweitert. Große Albumpräsentation ist am 18. April im Wiener WUK.

Mariah Carey

Frohe Botschaft für Fans: Dreizehn Jahre nach ihrer “Charmbracelet”-Tour kehrt Mariah Carey 2016 nach Europa zurück. Nach dem Tournee-Auftakt im schottischen Glasgow am 16. März führt es die 45-Jährige u.a. auch nach England, Schweden, Polen, Deutschland, Italien, Frankreich – und Österreich. Live am 19. April in der Wiener Stadthalle.

Nada Surf

Nach fünf Alben in zehn Jahren und ausgiebigen Touren haben sich Nada Surf 2012 in eine wohlverdiente Pause verabschiedet. Die Ankündigung ihrer Rückkehr löste Anfang 2015 eine Welle der Begeisterung unter den Fans aus. Neues Soundmaterial gibt es obendrein. Gemeinsam mit der heimischen Band Farewell Dear Ghost werden Nada Surf für einen garantiert stimmungvollen Abend sorgen – am 20. April im WUK.

Wanda

Amore, immer wieder Amore. Kaum eine österreichische Band hat in den vergangenen zwei Jahren für so viel Furore gesorgt wie Wanda. Mit – gelinde gesagt – minimalistischen Texten, gängigen Melodien und Wiener Grantl-Charme haben sie ihre Fans im Sturm erobert. Ein Wiedersehen mit Marco Wanda und Co. gibt es am 22. April in der Wiener Stadthalle.

The BossHoss

Die Berliner Urban Cowboys reiten wieder durch die Stadt. Und diesmal gibt es auch etwas zu feiern: Ein voll bepacktes neues Doppelalbum mit klingendem Namen “Dos Bros” wurde zu Ehren des 10-jährigen Bandbestehens serviert. Die Live-Shows dazu haben es entsprechend in sich – in diesem Sinne: Vamonos! The BossHoss live, am 23. April in der Wiener Stadthalle.

Juliette & The Licks

Punk-Rock’n’Roll der Extraklasse! Juliette Lewis, ihres Zeichens Schauspielerin und Anti-Hollywood-Püppchen, überzeugte nicht nur in Kultstreifen wie “Natural Born Killers” oder “From Dusk Till Dawn” von ihrem Talent – auch als Bandfrontfrau versteht sie zu begeistern. Gemeinsam mit ihren Kumpanen von The Licks ist die fabelhafte Juliette wieder on Tour: Live am 24. April in der Arena Wien.

Nigel Kennedy

Vergesst David Garrett und Co … der einzig wahre Geigen-Rockstar ist Nigel Kennedy. Mit Irokesenfrisur, im Fußballdress und garantiert nicht auf den Mund gefallen ist er der Punk unter den Virtuosen der klassischen Musik. Mit seinem fantastischen neuen Programm, “The Jimi Hendrx Project”, geigt der Brite auch bei uns in Wien auf: Am 24. April im Porgy & Bess.

James Morrison

Der Singer-Songwriter James Morrison schreibt Songs mit Soul- und Pop-Elementen, die unter die Haut gehen. Er gilt als einer der Wegbereiter für Kollegen wie Sam Smith, Ed Sheeran oder George Ezra, und seine Fans lieben den sympathischen Briten mit der packenden Soulstimme. Mit seinem neuen Album “Higher Than Here” kommt James Morrison am 24. April in den Wiener Gasometer.

Kollegah

Kollegah lässt auf seiner „Redlight“-Tour 2016 wieder die Muskeln spielen. Felix Antoine Blume, wie der 29-jährige mit bürgerlichem Namen heißt, hat sich sich im Laufe der letzten fünf Jahre als einer der gefragtesten deutschen Rapper etabliert. Dabei beherrscht er besonders die augenzwinkernde Selbstironie, die dem deutschen Rap lange abging und dem faden Gangstergetue gekonnt entgegensteht. Perfekter Ausklang für den Monat: Kollegah live, am 30. April, ebenfalls im Gasometer.

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