Brooke Shields, Pamela Anderson und Co.: Stars begeistert vom 60. Wiener Opernball

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Brooke SHields freute soch über ihren ersten Ballbesuch am Wiener Opernball 2016.
Brooke SHields freute soch über ihren ersten Ballbesuch am Wiener Opernball 2016. - © APA
Zahlreiche Stars zeigten sich begeistert vom 60. Wiener Opernball. Brooke Shields, Pamela Anderson und Anthony Delon genossen die Ballnacht in der Staatsoper.

Am 60. Opernball ist es nun doch zu einem Zusammentreffen von Brooke Shields und Anthony Delon gekommen. Die US-Schauspielerin war für einige Zeit mit dem Sohn von Alain Delon liiert. Anthony Delon wollte nach einem ORF-Interview “fünf Minuten” mit Shields privat plaudern, ehe er sein Nachhausegehen ankündigte.

Brooke Shields und Anthony Delon am Wiener Opernball 2016

Die beiden Ex-Partner hatten sich längere Zeit nicht gesehen. “Ich war damals schlanker, kleiner und jünger”, meinte Shields. Anthony Delon kam als Vertretung für seinen Vater zum Ball. Alain Delon ließ sich aus gesundheitlichen Gründen entschuldigen. Brooke Shields dankte Richard Lugner, dass er sie auf den Opernball eingeladen habe. “Ich war nie auf einem Abschlussball, es ist der erste Ball, zu dem ich eingeladen wurde.” Die Schauspielerin wird am Freitag wieder Wien verlassen und nach Hause fliegen.

Danach wollte die Schauspielerin allerdings nicht mehr vor die Kamera: “Brooke Shields möchte den Ball genießen und gibt keine Interviews”, sagte Lugner zerknirscht. “Sie können aber meine Frau interviewen.” Dass ihm die Familie Wess den Rang ablaufen konnte, glaubte der Baumeister aber nicht. “Das ist ein Schmarrn, die Anderson ist jede Woche in Österreich. Der Richard Lugner bringt seit 26 Jahren jedes Jahr einen Gast und steht für Qualität”, unterstrich der Baumeister.

“Es ist auch nicht mein letzter Opernball”, sagte Lugner. Nächstes Jahr könnte er aber nicht in seiner Funktion als Richard Lugner, sondern als Bundespräsident kommen.

Barbara Schöneberger tanzfreudig

Ganz entspannt ist am Donnerstagabend die deutsche Moderatorin Barbara Schöneberger über den roten Teppich beim Wiener Opernball geschritten. Sie ist privat hier: “Ich sitze da, ich kucke. Ich kriege kein Geld, ich muss nichts machen.” Sie kam in Begleitung ihres Visagisten. Schöneberger kündigte auch an, tanzen zu wollen: “Aber erst nach Mitternacht, wenn die Presse nicht mehr da ist.”

Pamela Anderson sichtlich nervös

Nach ihrem turbulenten Opernballauftritt 2003 hat sich die kanadische Schauspielerin Pamela Anderson am Donnerstagabend tatsächlich erneut auf den Wiener Opernball gewagt. Sichtlich nervös stieg sie aus ihrer Limousine und ließ sich flankiert von ihren Gastgebern, der Unternehmerfamilie Wess, in die Oper bringen.

“Ich freue mich, wieder hier zu sein”, sagte die Schauspielerin und ergänzte: “Ich hoffe aber, die Security ist gut”, meinte Anderson, “ich war ja schon einmal hier”. Damals, vor dreizehn Jahren, sorgte sie noch für gehöriges Chaos. Die Schauspielerin konnte damals die Loge nicht einmal verlassen, um auf die Toilette zu gehen, da sich sofort mehr als 20 Kamerateams auf sie stürzten und sie fast zu Boden rissen. “Es ist viel kultivierter als beim letzten Mal. Hier bin ich aber auch bei Personen zu Gast, die nicht nur Presse wollen”, sagte die Schauspielerin zur 2003 war Anderson mit Richard Lugner in der Oper.

Anderson war dieses Mal in letzter Sekunde für den erkrankten Alain Delon eingesprungen. “Es ist wirklich wunderschön dieses Mal”, sagte Anderson. 2003 war der Auftritt von Anderson weit weniger harmonisch. Damals wurde sie derart von Fotografen bedrängt, dass “ich wirklich Angst hatte, um mich und meinen Mann”, meinte die Schauspielerin. “Doch dieses Mal sind lauter Gentlemen um mich.”

Helena Fürst feierte Opernball-Premiere

Auch der zweite Gast des Wess-Clans, die Dschungelcamperin Helena Fürst, war begeistert. “Das hier ist das Gegenteil vom Dschungelcamp. Und es sind so viele junge Leute hier, es ist wirklich, wirklich wunderschön”, sagte die ehemalige TV-Anwältin.

Letzter Opernball als Bundespräsident

Bundespräsident Heinz Fischer hat kurz vor der Eröffnung des Wiener Opernballs 2016 auf Facebook über die letzten Vorbereitungen berichtet. “Heute trage ich den finnischen Orden, da mein diesjähriger Ballgast der finnische Staatspräsident Sauli Niinistö ist, der übrigens den österreichischen Orden tragen wird”, schrieb Fischer und postete ein Foto von sich mit einem Blick in den Spiegel.

“Ich freue mich auf eine kurzweilige Ballnacht!” Für Fischer ist es der letzte Opernball als Staatsoberhaupt.

(APA/Red)

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