Arbeiter in Wien-Simmering totgefahren: LKW-Lenker in Justizanstalt

Das Motiv für die Flucht des LKW-Lenkers ist noch immer unklar.
Das Motiv für die Flucht des LKW-Lenkers ist noch immer unklar. - © APA
Der ungarische LKW-Lenker, der am Dienstag einen Arbeiter in Wien-Simmering überfahren hat, wurde am Donnerstag vom Spital in die Justizanstalt Josefstadt überstellt. Noch immer weiß man nicht, warum er bei einer Kontrolle die Flucht ergreifen wollte.

Innerhalb der nächsten 48 Stunden wird entschieden, ob der 43-jährige Ungar in U-Haft genommen wird, sagte Thomas Vescey, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien. Der Fahrer konnte noch nicht einvernommen werden. Die Hintergründe über seine halsbrecherische Flucht von dem Gelände in Wien-Simmering liegen völlig im Dunkeln.

Tödlicher Unfall in Wien-Simmering

Der 43-Jährige Lenker kam Dienstagvormittag zu dem Lager, um Gefahrengut abzuladen. Nachdem seine Papiere von den Mitarbeitern kontrolliert worden waren, wollte man sich noch die Ladung genauer ansehen. Plötzlich gab der 43-Jährige Gas und überfuhr den 47-jährigen Arbeiter, der ihn aufhalten wollte. Der Wiener verstarb noch an der Unfallstelle. Eine erste Begutachtung eines Gefahrengutexperten der Polizei ergab, dass der LKW flüssige und feste Stoffe verschiedener Gefahrengutklassen geladen hatte. (APA)

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