4:0 gegen die Admira: Rapid bleibt zu Hause makellos

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Grün-weißer Jubel im Allianz-Stadion.
Grün-weißer Jubel im Allianz-Stadion. - © APA/Herbert Pfarrhofer
Rapid Wien feiert in der vierten Bundesligarunde im Allianz-Stadion einen nie gefährdeten 4:0-Sieg in behält im neuen Zuhause die “weiße Weste”.

Rapid hat sich am Samstag in der vierten Runde der tipico-Bundesliga mit einem souveränen 4:0-Heimsieg über die Admira auf das Playoff-Hinspiel in der Europa League eingestimmt. Fünf Tage vor dem Auswärtsmatch gegen Trenčín erzielten Louis Schaub (17., 65.) und Stefan Schwab (25., 78.) die Tore für die überlegenen Hütteldorfer, die in der Tabelle weiter drei Punkte hinter Altach auf Rang zwei liegen.

Von Beginn an bestand vor 21.800 Zuschauern nur wenig Zweifel an einem Erfolg der Gastgeber – die Partie lief wie auf einer schiefen Ebene in Richtung Admira-Tor. Erstmals gefährlich wurde es in der sechsten Minute, als Schwab nach einem Eckball von Philipp Schobesberger an die Stange köpfelte. Wenige Sekunden später prüfte Tamás Szántó den Südstädter Goalie Manuel Kuttin.

In der 17. Minute sorgte Schaub für die überfällige Führung. Der U21-Teamspieler zog von rechts zur Mitte und traf mit einem Schuss von der Strafraumgrenze ins kurze Kreuzeck. Acht Minuten danach hatte Kuttin bei einem Flachschuss von Schobesberger Probleme, den abspringenden Ball klärte Philipp Posch gerade noch vor Schaub. Beim anschließenden Corner von Schobesberger durfte der Ex-Admiraner Schwab unbedrängt zum 2:0 einköpfeln.

Admira gegen Rapid über eine halbe Stunde in Unterzahl

Rapid drückte weiter aufs Tempo und kam dem 3:0 noch einmal in der 43. Minute nahe, als Kuttin gegen Schobesberger Sieger blieb. Von der Admira war vor dem Seitenwechsel in der Offensive praktisch gar nichts zu sehen, erst nach Wiederanpfiff präsentierten sich die Gäste etwas mutiger – so musste Goalie Richard Strebinger bei einem Kopfball von Maximilian Sax (57.) und einem Schuss von Christoph Knasmüllner (58.) eingreifen.

Eine Minute später aber war es mit dem kurzen Aufflackern schon wieder vorbei. Schobesberger setzte zu einem Solo an und wurde auf dem Weg zum Tor von Daniel Toth außerhalb des Strafraums zu Fall gebracht, was dem Mittelfeldspieler die Rote Karte einbrachte. In numerischer Überlegenheit traf zunächst Srđan Grahovac mit einem Freistoß die Latte (61.), ehe die Wiener in der 65. Minute auf 3:0 erhöhten: Joelinton legte im Sechzehner für Schaub ab, der sofort abzog und seinen Doppelpack perfekt machte.

Höherer Rapid-Sieg lag in der Luft

Die letzten Minuten dienten den Hausherren nur noch zu einer besseren Bewegungstherapie. In Hinblick auf das Duell mit Trenčín konnte phasenweise ein Gang zurückgeschaltet werden, und trotzdem gelang noch ein Tor. Nach Vorlage von Mario Pavelić stellte Schwab aus kurzer Distanz auf 4:0 (78.). Kurz danach ließen Joelinton (79.), Thomas Murg (81.) und Schobesberger (85.) Chancen auf einen noch deutlicheren Sieg aus.

Damit revanchierte sich Rapid für das 0:4 am 12. März im Happel-Stadion – die bisher einzige Liga-Heimniederlage des Rekordmeisters in diesem Jahr – sowie das 0:1 im Cup-Viertelfinale am 10. Februar gegen die Admira. Außerdem schraubte der Rekordmeister die Bilanz im neuen Allianz-Stadion inklusive des Eröffnungsspiels gegen Chelsea auf vier Siege aus vier Partien bei einem Torverhältnis von 14:0. Die Niederösterreicher hingegen kassierten ihre fünfte Pflichtspiel-Niederlage in Folge.

(APA, Red.)

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