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Zypern: Pro und Contra Wiedervereinigung

Vor dem Volksentscheid über eine Wiedervereinigung der beiden Teile Zyperns haben Zehntausende für und gegen die Annahme des Plans demonstriert.

Der zypriotische Präsident Tassos Papadopoulos hat Einwände der Vereinten Nationen zu zerstreuen versucht, wonach die erwartete Ablehnung des Plans von UNO-Generalsekretär Kofi Annan durch die griechischen Zyprioten am (morgigen) Samstag eine Wiedervereinigung der Insel auf absehbare Zeit verhindern würde.

Der Plan dürfe nicht verschwinden, er müsse nur überarbeitet werden, unterstrich Papadopoulos am Freitag in seinem letzten Fernsehinterview vor der Volksabstimmung. „Ein ’Nein’ am Samstag ist ein Votum für eine Zukunft im Rahmen eines akzeptablen Annan-Plans“, sagte der Staatschef.

Auf Zypern haben nochmals Zehntausende für und gegen die Annahme des Wiedervereinigungsplanes des UNO-Generalsekretärs demonstriert, bevor sowohl der griechische Bevölkerungsteil im Süden als auch der türkische im Norden darüber per Volksentscheid abstimmt. Die größte Kundgebung stellten Befürworter am Donnerstagabend in Nikosia auf die Beine: Rund 50.000 griechische und türkische Zyprioten riefen im türkischen Teil der Hauptstadt gemeinsam zu einem Ja bei dem Referendum auf.

Der UNO-Plan in seiner vorliegenden Fassung verwehrt der überwiegenden Mehrheit der nach der türkischen Invasion 1974 aus dem Norden vertriebenen 200.000 griechischen Zyprioten die Rückkehr in ihre Heimatorte. Gleichzeitig sieht er vor, dass ein großer Teil der von der Türkei angesiedelten 110.000 Festlandtürken auf der Insel bleiben kann.

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