Zwölf Tote bei Überschwemmungen in Rumänien

In Rumänien sind bei Überschwemmungen in der Nacht zum Dienstag zwölf Menschen, darunter ein 15-jähriger Bursche, ertrunken. Eine Person wurde vermisst. Die Toten stammen aus dem Umkreis der nordostrumänischen Städte Suceava und Botosani. In der bergigen Region hatte es seit Tagen heftig geregnet, Wasser strömte von den Berghängen in die Dörfer, kleine Bäche schwollen plötzlich an.

Betroffen sind in der Region insgesamt 66 Ortschaften. Dutzende Häuser wurden von den Fluten komplett zerstört, Hunderte beschädigt. Tausende Menschen wurden von den Behörden in Sicherheit gebracht. Landstraßen und Eisenbahnschienen wurden überflutet.

Bedrohlich sei die Lage weiterhin am Fluss Siret, der den Osten des Landes von Nord nach Süd durchquert. Es sei zu erwarten, dass der schon jetzt stark angeschwollene Fluss sein Volumen bis zum Mittwochmorgen verdoppelt, erklärte das Wasserwirtschaftsamt.

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