Zwölf Jahre Haft für Asylwerber wegen Mordversuchs

Ein Asylwerber aus Afghanistan ist am Donnerstag im Landesgericht Leoben wegen versuchten Mordes zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Er soll im Juli 2013 einen Landsmann in einem Flüchtlingsheim mit einem Messer schwer verletzt haben. Der Angeklagte gab an, nur in Notwehr gehandelt zu haben. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.


Fünf Euro waren der Anlass für den Streit zwischen den beiden Bewohnern des Heimes gewesen. Der 29-Jährige erklärte, er habe seinen Kontrahenten nur verletzten wollen, weil dieser ihn zuerst geschlagen habe. In Bezug auf den Mordversuch fühlte er sich aber unschuldig. Die Geschworenen sahen das anders und sprachen den Mann schuldig. Er erbat sich Bedenkzeit, das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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