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Zwischen Vanillekipferl und Kokosbusserl: So geht bewusstes Naschen

Hier erhalten Sie Tipps für bewusstes Naschen.
Hier erhalten Sie Tipps für bewusstes Naschen. ©Land schafft Leben
Die ersten Weihnachtskekse wurden bereits gebacken und gegessen. Mit ihnen auch allerhand Zucker. Hier finden Sie Tipps für ein bewusstes Kekse-Backen und -Naschen.

Die ersten Hobby-Kekserl-Bäcker haben sich Ende November bereits auf den Teig gestürzt. Bei vielen ist der Zucker in den Keksen ein heikles Thema. Es stellen sich die Fragen, welcher Zucker verwendet werden soll, wie viel in die Kekse darf und wie man Kekse trotz hohem Zuckergehalt gesünder machen kann.

Regionalität beim Kekse-Backen

Beim Backen kann man etwa auf Regionalität achten. Rübenzucker und Honig sind aus heimischer Landwirtschaft verfügbar und eignen sich gut zum Kekse-Backen. Um sicherzugehen, ein heimisches Exemplar in den Händen zu halten, ist ein Blick auf die Verpackung nötig, die im besten Fall einen Hinweis auf die Herkunft mitbringt. Was Honig betrifft, gibt es hier noch einen Tipp für Gesundheitsbewusste: Er bringt nicht nur geschmackliche Abwechslung, sondern hat auch weniger Kalorien. 100 Gramm Honig haben etwa 300 Kalorien, während 100 Gramm Rübenzucker etwa 360 Kalorien entsprechen. Beim Erhitzen verliert Honig jedoch einen Teil seiner Süßkraft.

Rezepte anpassen und weniger Zucker verwenden

Bei Rezepten für Weihnachtskekse kann man den Zucker reduzieren. Am besten ändert man dafür das ganze Rezept etwas ab. Das bedeutet: mehr Gewürze wie etwa Zimt und Anis und Vollkornmehl statt Weißmehl. So bringt man mit weniger Zucker mehr Geschmack in die Kekse. Das Vollkornmehl punktet außerdem mit mehr Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen. Doch Vorsicht beim Ersetzen: Vollkornmehl nimmt mehr Flüssigkeit auf als Weißmehl. Stehen im Rezept also zum Beispiel 100 Gramm Mehl, reichen als Ersatz 80-90 Gramm Vollkornmehl. So werden die Kekse nicht zu trocken.

50 Gramm Zucker pro Tag sind laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Maximalmenge für Erwachsene. Für Kinder ist es die Hälfte. Erwachsene erreichen die maximale Menge schon bei etwa zehn Vanillekipferl oder fünf Kokosbusserl pro Tag.

Und dann gilt: Bewusst und langsam genießen.

(Red)

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