Zwei Milliarden drehten bei der "Earth Hour" das Licht ab

Um 21:30 gingen die Lichter aus
Um 21:30 gingen die Lichter aus ©AP
Die "Earth Hour"-Initiative, zu der die Vereinten Nationen, die UNESCO, WWF und Greenpeace aufgerufen haben, dürfte am Samstag zwei Milliarden Menschen in 147 Ländern zum Mitmachen animiert haben. Bei der "Earth Hour" sollen so viele Erdbewohner wie möglich ihr elektrisches Licht für 60 Minuten abschalten.
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Die Initiative begann 2007 in Australien als Zeichen für den Klimaschutz und hat sich zum Riesenerfolg entwickelt. Im vergangenen Jahr waren bereits mehr als 5.200 Städte in über 130 Ländern dabei. 1,8 Milliarden Menschen schalteten in ihren Haushalten das Licht aus, zählte die Umweltstiftung WWF, die diese Aktionen weltweit koordiniert. “Wenn wir morgen alle verdunkeln, können wir zusammen eine hellere Zukunft schaffen”, so der Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Ki-moon. In Österreich nahmen in diesem Jahr mehr als 30 Städte und Gemeinden sowie zahlreiche Unternehmen und mehrere Organisationen teil. Außerdem hatten Bundespräsident Heinz Fischer, Bundeskanzler Werner Faymann (S) und Umweltminister Nikolaus Berlakovich (V) zugesagt, die Lichter in ihren Gebäuden abzuschalten.

Auch die Lichter tausender Sehenswürdigkeiten auf der ganzen Welt waren dunkel  – zum Beispiel der Buckingham-Palast, die Chinesische Mauer, der Eiffelturm, das Burj Khalifa, das Atomium, Notre Dame und der Königspalast in Bangkok

Auch Vorarlberg macht mit

Auch hierzulande wurde es finster: Über ein Dutzend Gemeinden im Ländle machten bei der Earth Hour mit. Eine Stunde lang wurde zum Beispiel auf die Straßenbeleuchtung verzichtet. Prominente Gebäude, etwa der Bregenzer Martinsturm, die Feldkircher Schattenburg oder die Rankler Basilika, wurden in dieser Zeit nicht beleuchtet.

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