Zwei bewaffnete Überfälle auf Wiener Supermärkte am Samstag

Bewaffnete Täter schlugen in Supermärkten zu
Bewaffnete Täter schlugen in Supermärkten zu ©APA (Sujet)
Kurz nach Geschäftsschluss kam es am Samstag sowohl in Währing als auch in Liesing zu Supermarkt-Überfällen. Die Täter waren mit Pistolen bewaffnet. Beim ersten Coup mussten sich Angestellte auf den Boden legen, beim zweiten griff einer der Täter in die Kassenlade.

Zwei Überfälle auf Supermärkte sind am Samstag am späteren Nachmittag in Wien verübt worden.  Bei einem Coup in Liesing wurden drei Angestellte nach Geschäftsschluss von zwei Männern bedroht, in einem Geschäft in Währing griff der letzte “Kunde” in die Geldlade an einer Kassa. Das berichtete die Polizei am Sonntag.

Der Supermarkt-Raub in Liesing

In der Gatterederstraße im 23. Gemeindebezirk wollte eine Angestellte gegen 18.40 Uhr einen Supermarkt verlassen. Beim Eingang wurde sie von zwei mit Sturmhauben maskierten Personen abgepasst und in den Verkaufsraum zurückgedrängt. Sie verlangten Geld und drohten mit Pistolen. Nachdem die Frau dem Duo klar machen konnte, dass sie für die Abrechnung nicht zuständig ist, musste sie sich auf den Boden setzen.

“Legt euch auf den Boden!”

Während ein Täter die Frau in Schach hielt, begab sich sein Komplize mit der Waffe im Anschlag ins Büro. Dort waren zwei Angestellte mit der Abrechnung beschäftigt. “Legt euch auf den Boden! Schau mich nicht an!”, befahl der Räuber, der die Tageslosung einsteckte, den Frauen. Obwohl die geschockten Oper sofort nach der Flucht der Kriminellen die Polizei riefen, verlief die Sofortfahndung negativ.

Überfall in Währing: Letzter Kunde war Täter

In der Währinger Straße hatte ein Mann kurz vor Geschäftsschluss um 18.00 Uhr einen Supermarkt betreten. Eine Angestellte befand sich zu diesem Zeitpunkt noch an der Kassa, ein Kollege schloss die Eingangstür und begab sich dann nach hinten. Der vermeintlich letzte Kunde gab vor, eine Getränkedose bezahlen zu wollen. Als die Kassierin die Geldlade öffnete, griff der Mann hinein. Die Angestellte wollte den Räuber wegdrängen, wurde dann aber mit einer Pistole bedroht.

Der etwa 1,90 Meter große Mann von südländischem Aussehen und mit Drei-Tages-Bart flüchtete wortlos mit seiner Beute. Er trug eine dunkle Kapuzenjacke und Bluejeans.

(apa/red)

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