Zutrittskontrollen bei Kampusch-Lesung

3. Bezirk, 1030 Wien-Landstraße - Wenn Natascha Kampusch am kommenden Donnerstag in der Thalia-Filiale in Wien-Landstraße aus ihrer Autobiografie "3096 Tage" lesen wird, dann wird dies unter sehr hohen Sicherheitsvorkehrungen stattfinden.

Einer der Kernpunkte für die zumindest 15-köpfige Security-Truppe des Österreichischen Wachdienstes (ÖWD) sind Zutrittskontrollen beim einzigen Eingang in das ansonsten extra für die Veranstaltung gesperrte Geschäft. Das sagte ein Sprecher des ÖWD am Freitag

15 Security-Mitarbeiter zusätzlich

Details wollte der ÖWD nicht nennen. Die Polizei wurde jedenfalls von Filialleiterin Michaela Bokon über die Veranstaltung informiert. Bei der Planung des Ablaufs wurde die Exekutive eingebunden. Über das normale Wachpersonal der Shopping Mall hinaus sind jedenfalls 15 Security-Mitarbeiter zusätzlich engagiert. Außerdem werden sechs Detektive und 60 Thalia-Mitarbeiter im Einsatz sein, sagte Bokon. Bei der Security scheint das letzte Wort aber noch nicht gesprochen: “Wir denken über eine Verdoppelung des Personals nach.”

Keine Regenschirme

Die Hauptprämisse wird jedenfalls sein, “alles dafür zu tun, um für die Sicherheit von Frau Kampusch zu sorgen”, sagte Bokon. Sollte etwas vorfallen, “wird sie weggebracht, da gibt es keinen Spielraum”. Personen mit Regenschirmen, Stangen und Ähnlichem werden aller Voraussicht nach nicht in das Geschäft gelassen.

Unerwünschte Personen

Aus dem Umfeld von Kampusch wird darüber hinaus offenbar gewünscht, auf ihren Vater Ludwig Koch, den ehemaligen Richter Martin Wabl und Privatdetektiv Walter Pöchhacker besonderes Augenmerk zu legen. Diese drei dürften im näheren Umfeld der Autorin unerwünscht sein, unter anderem, weil sie wiederholt Theorien über mögliche Mitwisser verbreitet haben.

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