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Zusammenarbeit mit IAEO gefährdet

Der Iran hat damit gedroht, die Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) zu beenden. Kharrazi: "Europäer sollen sich dem Druck der USA nicht beugen".

Sollten die Europäer dem „Druck” der Vereinigten Staaten nachgeben, werde der Iran die Kooperation aufkündigen, sagte Außenminister Kamal Kharrazi am Mittwoch in der Hauptstadt Teheran. Zugleich betonte Kharrazi, wenn die Beziehungen seines Landes mit der IAEO sich wieder „normalisiert” hätten, werde Teheran die Uran-Anreicherung wieder aufnehmen. Die USA werfen dem Iran vor, ein solches Programm bereits zu betreiben. Teheran dementiert dies.

Am Vortag hatten sich die USA und mehrere europäische Staaten in der IAEA auf eine gemeinsame Entschließung zum iranischen Atomprogramm geeinigt. Die USA kamen nach Diplomatenangaben mit Deutschland, Frankreich und Großbritannien überein, den Iran im Gouverneursrat der IAEO in Wien zu kritisieren, weil er versäumt habe, Teile seines Atomprogramms öffentlich zu machen. Beratungen über mögliche Sanktionen gegen Teheran seien dagegen auf frühestens Juni vertagt worden.

Die USA hatten nach Diplomatenangaben zunächst eine Formulierung angestrebt, die sofortige Sanktionen ermöglicht hätte. Deutschland, Frankreich und Großbritannien lehnten demnach eine sofortige Verurteilung des Iran ab. Die drei europäischen Mächte gingen damit auf Konfrontationskurs zu den USA, weil sie einen „kooperativen Ansatz” gegenüber Teheran favorisierten.

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