Zu wenig Zeit für Wiener Schüler

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Den Wiener Schülern stehen immer weniger Unterrichtsstunden zur Verfügung. Für jede Menge Lernstoff. Der Grund: Die Sparmaßnahmen.

Dies zeigt eine vom Stadtschulrat vorgelegte Gegenüberstellung der Entwicklung der Schülerzahl und der Zahl der Unterrichtsstunden in den vergangenen sieben Jahren: Während die Zahl der Schüler an den AHS zwischen dem Schuljahr 1999/2000 und dem heurigen Schuljahr um rund 20 Prozent gestiegen ist, ist die Zahl der zugeteilten Werteinheiten (diese entsprechen ca. einer Unterrichtsstunde) nur um etwas mehr als sieben Prozent angewachsen.

Ein ähnliches Bild zeigt sich an den Pflichtschulen: Dort stieg im gleichen Zeitraum die Zahl der Schüler um zwei Prozent, die Zahl der Unterrichtsstunden sank dagegen um 13 Prozent.

Als Gründe für diese Entwicklung sieht man im Stadtschulrat die Reduktion der Schulstunden (ab dem Schuljahr 2003/04), die Kürzung des Faktors der Werteinheiten im Jahr 2001 (pro Schüler wurden dadurch weniger Werteinheiten zugeteilt), die Änderung der Zahl der Schüler pro Lehrer durch den Finanzausgleich 2001 sowie die Senkung der Lehrverpflichtung durch das neue Landeslehrer-Dienstrecht ebenfalls im Jahr 2001.

Etwas abgefangen wurde die Entwicklung durch leicht größere Klassen: Im Pflichtschulbereich ist die durchschnittliche Klassengröße in diesem Zeitraum um einen Kopf angewachsen (Volksschule: von 22,9 auf 23,9, Hauptschule: 23,7 auf 25,1), in der AHS bei rund 25 Schülern praktisch stagniert.

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