Zu wenig Ressourcen: Kindergärten-Betreuerinnen protestieren in Wien

Man will auf mangelnde Ressourcen für die Kinderbetreuung aufmerksam machen.
Man will auf mangelnde Ressourcen für die Kinderbetreuung aufmerksam machen. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Am 12. Oktober demonstrieren die Betreuerinnen der privaten Wiener Kindergärten für mehr Ressourcen. Während der öffentlichen Betriebsversammlung sollen die Einrichtungen geschlossen bleiben.

Wie die Gewerkschaft der Privatangestellten der APA sagte, wollen die Betreuerinnen mit der Kundgebung am Heldenplatz ab 10.00 Uhr auf mangelnde Ressourcen für die Kinderbetreuung aufmerksam machen. "Es geht um mehr finanzielle Mittel, bessere Ressourcen, kleinere Gruppen", sagte ein Sprecher am Freitag. Dazu komme die Belastung durch die Pandemie. Zuerst hatte die Tageszeitung "Österreich" über die geplanten Betriebsversammlungen berichtet.

Wien: Private Kindergärten wegen Protests am Vormittag geschlossen

Laut GPA waren die Betriebsversammlungen eigentlich schon voriges Jahr geplant, mussten wegen der Pandemie aber abgesagt werden. Nun gebe es einen neuen Anlauf: "Das ist ein Problem, das schon seit Jahren ungelöst ist." Unklar war vorerst, ob sich auch die Betreuerinnen in den öffentlichen Kindergärten an der Kundgebung beteiligen. Dies wird laut der zuständigen Gemeindebedienstetengewerkschaft Younion noch geklärt.

Große private Träger sind in Wien u.a. die SP-nahen Kinderfreunde und die katholische St. Nikolaus-Stiftung.

(APA/Red)

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