Zu Ende ist alles erst am Schluss - Trailer und Kritik zum Film

Romain studiert Literatur und hat einen Traum: Er will einen Roman schreiben. Doch seine Familie nimmt ihn zu sehr in Beschlag.

Wenn nicht sein Vater bei ihm seinen Rentnerfrust ablässt, dann kommt seine Mutter und klagt über seinen Erzeuger und ihren nervigen Ehemann. Der Familienstress beginnt so richtig, als seine Großmutter aus dem Seniorenheim ausbüxt.

Geschichte und Kritik zum Film

“Zu Ende ist alles erst am Schluss” von Jean-Paul Rouve hat in Frankreich über eine Million Zuschauer ins Kino gezogen, am Mittwoch (15. April) eröffnet der Film im Wiener Gartenbaukino das 17. Festival du film francophone, ehe er am Freitag (17. April) regulär in den Kinos startet. Dabei hat der 48-jährige Regisseur und Schauspieler, der in Wien anwesend sein wird, den fiktiven Inhalt des gleichnamigen Buches von David Foenkinos in eine einfühlsame Tragikomödie verwandelt. Witz und Humor werden abgelöst durch Melancholie und Tränen. Zwischen beiden gelingt es Rouve, geschickt das Gleichgewicht zu halten.

Der Film handelt von drei Generationen, die jede nach ihrem eigenen Glück sucht. Dabei kommt es zu heftigen Konflikten und Missverständnissen, die für einige Lacher sorgen. Komödienheld Michel Blanc und “Monsieur Claude”-Star Chantal Lauby tragen dabei zur Stärkung des Zwerchfells bei. In der Rolle des jungen Literaturstudenten Romain überzeugt Mathieu Spinosi: Der 24-Jährige bildet zusammen mit Annie Cordy (“Vorsicht Sehnsucht”) als Großmutter ein harmonisches Duo.

(APA)

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