Zoo Schönbrunn hat "keine Angst"

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Keine Sorge vor Angriffen auf Pandas hat man im Tiergarten Schönbrunn nach der Tötung zwei dieser Bären in einem Zoo in Nürnberg.

Die Tiere in Deutschland waren am Mittwoch in der Früh mit aufgeschlitztem Bauch aufgefunden worden. Angst habe man nicht, es herrsche ein hohes Sicherheitsniveau im Zoo, sagte Vize-Direktor Harald Schwammer am Donnerstag zur APA. Eine Restrisiko bleibe aber immer vorhanden.

Bei den in Deutschland getöten Bären handle es sich um zwei kleine rote Pandas, von denen auch der Zoo in Wien ein Pärchen beherberge, so Schwammer. Von dem Vorfall in Nürnberg zeigte er sich entsetzt: “Eine solche Tat aus Menschenhand, könne nur von Verrückten gemacht werden”, meinte Schwammer. “Für einen Zoo wäre es wie ein Terroranschlag.”

Man stehe mit dem betroffenen Zoo in Nürnberg telefonisch in Verbindung, erklärte Schwammer. Der Tiergarten Schönbrunn sorge das ganze Jahr über für eine hohe Sicherheit. An Wochenenden seien 15 Aufsichtspersonen in Uniform und zusätzlich mehrere zivile Securitys im Einsatz. Zusätzlich organisiere die Polizei Rundgänge und Überwachungsfahrten. Auch eine Videoüberwachung gibt es.

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