Zogaj: "Unverzüglich" heißt nicht sofort

Die Zogajs haben wohl doch noch etwas Zeit, Österreich zu verlassen.
Zogajs müssen ausreisen
Familie Zogaj

Die am Montag ergangene Aufforderung der zuständigen Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck, wonach die kosovarische Flüchtlingsfamilie unverzüglich ausreisen soll, ist nicht ganz wörtlich zu nehmen.

Denn der Leiter der BH, Peter Salinger, betonte am Mittwoch im Ö1-“Morgenjournal”, der Begriff unverzüglich sei “nur ein Zitat aus dem Gesetz”. Die Familie habe noch Zeit, ihre Angelegenheiten zu regeln, etwa das Buchen eines Heimflugs.

Die Aufforderung an die Familie sei ergangen, damit die Zogajs der Behörde mitteilten, wann sie das Land verlassen werden. Nun erwarte man ein Signal von der Familie, ob sie freiwillig ausreisen wollen und wenn, dann wann. Die Betreuer der Zogajs hatten zuletzt betont, dass diese eine Rückkehr ohne Zwangsmaßnahmen (Schubhaft) anstrebten. Gehofft wurde, dass die drei Kinder wenigstens noch das Schuljahr in Österreich beenden können, also bis etwa in die zweite Juli-Woche hinein im Land bleiben können.

Innerhalb von 14 Tagen muss sie Österreich verlassen.

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