Zivilschutzübung gegen Zombieinvasion

Ein etwas eigentümliches jedoch spektakuläres Kunstprojekt der Kunstneigungsgruppe Monochrom ist am Samstag über die Bühne gegangen: Dutzende Untote erwachten zum Leben und zogen durch Wien.

“Das einzige, was Kunst wirklich kann, ist Realität darzustellen, ohne sie darstellen zu müssen“, sagte Johannes Grenzfurthner der Gruppe Monochrom zur sogenannten Zivilschutzübung am Samstag. Am Nachmittag trafen sich dutzende Aktivisten, ließen sich mit Schminke und Kostümen stilecht zum Zombie umwandeln und zogen grölend vom Museumsquartier über Mariahilfer Straße, Karlsplatz zur Oper und zurück.

Erfinder dieser eigentümlichen Inszenierung ist der Künstler David Fine, der die Bevölkerung auf einen möglichen Ernstfall einer Zombieinvasion vorbereiten will. Obwohl von offizieller Seite das Happening einen ernsten Hintergrund haben soll, war der wirkliche Zweck des Umzugs wohl doch das Gaudium der aktiven und passiven Betroffenen.

 Bilder der Untoten: Zombies ziehen durch Wien | Videobeitrag von Puls4: Video

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