Zielpunkt: 120 statt 113 Filialen sollen verkauft werden

Es konnten doch für mehr Zielpunkt-Filialen Interessenten gefunden werden.
Es konnten doch für mehr Zielpunkt-Filialen Interessenten gefunden werden. ©APA
Die Verhandlungen laufen: Zielpunkt-Masseverwalter Georg Freimüller hat für mehr Filialen der pleitegegangenen Handelskette Interessenten gefunden. Nunmehr sollen rund 120 Standorte verkauft werden. Zuvor waren 113 Filialen geplant.
112 Filialen endgültig geschlossen
Mitarbeiter hoffen auf Übernahme

“Die Stimmung bei den Vermietern ist grundsätzlich positiv, da wir durchwegs Interessenten mit guter Bonität haben”, sagte Freimüller am Dienstagnachmittag zur APA. Zum allergrößten Teil stammten die Interessenten aus der Lebensmittelbranche.

Jene Interessenten, die eine Genehmigung der Wettbewerbsbehörde (BWB) brauchen, seien gerade dabei, ihre behördlichen Anmeldungen vorzubereiten. Bis dato sind bei der BWB keine Anmeldungen eingegangen.

Zielpunkt: Übernahme spätestens im Februar

Freimüller geht davon aus, dass die Übernahmen spätestens Anfang Februar über die Bühne gehen können; wenn keine BWB-Bewilligung nötig ist, schon ab der dritten Jännerwoche.

Da die Zielpunkt-Geschäfte “lebend” verkauft werden sollen, sind sie noch offen. Weiterhin gibt es 30 Prozent Rabatt auf das gesamte Sortiment, ausgenommen Frischware. “Wir kaufen nur das Notwendigste zu”, sagte der Masseverwalter.

Mitarbeiter der Filialen werden “weitgehend” übernommen

Die neuen Eigentümer werden die Filialen zwecks Umbau dann voraussichtlich eine Zeit lang schließen. Was die Mitarbeiter betrifft, hätten sich die Interessenten “weitestgehend” dazu bekannt, diese übernehmen zu wollen, so Freimüller.

Zielpunkt beschäftigte zuletzt knapp 2.700 Mitarbeiter in 229 Filialen. Rund 1.200 Menschen, die in den unverkäuflichen Geschäften arbeiteten, haben ihren Job verloren, als diese Anfang Jänner verkauft wurden.

(APA)

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