Zentralbahnhof: Baubeginn ungewiss

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Der Wiener Planungsstadtrat Rudolf Schicker (SPÖ) hofft weiterhin auf den geplanten Baubeginn 2007. Die Idee, jetzt noch zwei Jahr - bis 2009 - zu warten, halte er für verrückt, machte Schicker deutlich.

Zwar habe es in der jüngsten Zeit „Irritationen“ gegeben, „weil irgendjemand gemeint hat: So schnell können wir nicht arbeiten“, spielte der Stadtrat auf den Umstand an, dass laut dem neuesten ÖBB-Rahmenplan der Baubeginn für den Bahnhof von 2007 auf 2009 verschoben werden soll. Er sei jedoch zuversichtlich, dass das Projekt „bald realistisch wird“, so Schicker nach der gestrigen Verhandlungsrunde mit Bund und ÖBB.

Verhandlungen folgen

Kommenden Woche werde es Verhandlungen von Bürgermeister Michael Häupl (S) mit Infrastrukturminister Hubert Gorbach (F) geben, bei der es hoffentlich zu einer positiven Entscheidung komme. Dennoch zeige auch die im ÖBB-Rahmenplan angedachte Verschiebung des Containerterminals Freudenau und des Güterterminals Inzersdorf, dass Wien dem „Verkehrsministerium wurscht ist“.

Dem Vernehmen nach ist das Treffen zwischen Häupl und Gorbach für den 23. Februar angesetzt. Thema sollen dabei auch Straßenprojekte, konkret die Nordostumfahrung, sein, war am Rande der Klubtagung zu erfahren. Ob auch dabei schon eine Entscheidung über die Art der Donauquerung und die weitere Trasse fallen könnte, ließ Schicker offen. Wien plädiert für einen Donautunnel und gibt sich zuversichtlich: „Zeigen Sie mir ein Bundesland, wo gegen dessen Willen entschieden wird“, so Schicker.

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