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Zeitfahren entscheidet Radrundfahrt

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Wie erwartet entscheidet sich die 59. Auflage der Österreich-Radrundfahrt erst am Samstag (ab 13:50 Uhr) im Zeitfahren über 24,5 km in Podersdorf.

Im Vorjahr hatte Christian Pfannberger am Neusiedler See das Gelbe Trikot an den späteren Gesamtsieger Tom Danielson aus den USA verloren. 2007 liegt der als Favorit in die Rundfahrt gestartete Steirer 33 Sekunden hinter seinem Tiroler Teamkollegen Thomas Rohregger auf Platz zwei.

Ungemach droht dem Elk-Haus-Duo vor allem von Stijn Devolder. 1:33 Minuten lag der belgische Meister als Gesamt-Vierter vor der Freitag-Etappe auf den Semmering hinter Rohregger. Der Kampf gegen die Uhr könnte damit zum Sekunden-Krimi werden, ist Devolder doch spätestens seit der Tour de Suisse, die er im Juni als Gesamt-Dritter beendet hatte, als starker Zeitfahrer bekannt.

Die knappsten Gesamterfolge der Rundfahrts-Geschichte haben Rekordsieger Wolfgang Steinmayr 1976 vor dem Italiener Luca Olivetto und Gerrit Glomser 2002 vor Hans-Peter Obwaller jeweils mit zwei Sekunden Vorsprung gefeiert. „Es könnte knapp werden. Aber mehr als eine Minute sollte ich eigentlich nicht verlieren“, meinte Rohregger selbstbewusst. „Wenn alles passt, dann werde ich das Trikot nicht mehr hergeben müssen. Ich werde darum kämpfen.“

Der Tiroler hat im Windkanal seine Position auf dem Zeitfahr-Rad verbessert. Im vergangenen Jahr hatte Rohregger bei der Staatsmeisterschaft im Kampf gegen die Uhr Rang zwei belegt, war daher auch bei der Heim-WM in Salzburg am Start. Und der Kurs in Podersdorf ist sieben Kilometer kürzer als im Vorjahr – kein Nachteil für Bergspezialist Rohregger.

Spätestens im Einzelzeitfahren haben auch die Diskussionen um eine mögliche Stallrivalität im Elk-Team ein Ende. „Ich bin stark genug“, meinte Rohregger. „Vor dem Pfanni habe ich keine Angst.“ Doch auch der Vorjahres-Dritte hat sich im Zeitfahren gesteigert, war zuletzt Dritter bei der Meisterschaft – auf genau diesem flachen, windanfälligen Kurs im Seewinkel. „Ich fühle mich jetzt wohler auf dem Rad“, erklärte Pfannberger. „Der Bessere wird gewinnen.“

Favorit auf den Tagessieg bleibt aber Devolder, der zuletzt im Zeitfahren der Tour de Suisse Rang vier belegt hatte. „Man darf die Österreicher sicher nicht unterschätzen, aber ich fühle mich sehr gut“, versicherte der Belgier. Ein gefährlicher Außenseiter ist der Ukrainer Ruslan Pidgornij (+2:16 Min.), der im Vorjahr nach Platz zwei in Podersdorf auch Gesamt-Zweiter hinter Danielson geworden war.

Während die Zeitfahr-Qualitäten des drittplatzierten Slowenen Jure Golcer (+1:04) begrenzt sein dürften, liegt der Spanier Oscar Sevilla, international der größte Name der Ö-Tour, als Sechster mit 2:24 Minuten wohl schon zu weit zurück. Glomser könnte sich mit einem guten Zeitfahren hingegen noch von Rang sieben nach vorne verbessern. Dem Salzburger fehlten vor der Freitag-Etappe 2:47 Minuten auf Rohregger, der ihm als erster österreichischer Rundfahrtssieger seit 2003 nachfolgen könnte.

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