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Zehn Verletzte bei Unwetter in Deutschland

Schwere Unwetter mit Orkanböen und heftigem Regen sind am Montagabend über weite Teile Nord- und Mitteldeutschlands hinweggefegt.

In Brandenburg und Berlin wurden laut Polizei insgesamt zehn Menschen verletzt. In Norderstedt (Schleswig- Holstein) richtete ein Tornado schwere Schäden an. 30 Bäume stürzten um, die Dächer von zehn Häusern wurden abgedeckt. Nach ersten Angaben wurde dort niemand verletzt.

In Wesselburen (Schleswig-Holstein) wurde der Dachstuhl von einem Haus gerissen und auf die Straße geschleudert. In Westerhever in Schleswig-Holstein erreichten die Böen nach Angaben des Wetterdienstes Meteomedia 146 Kilometer in der Stunde. Auf der Nordseeinsel Borkum in Niedersachsen maßen die Experten Windgeschwindigkeiten bis zu 133 Kilometer pro Stunde.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in Potsdam wurden in Brandenburg schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 25 Metern je Sekunde, etwa 90 Stundenkilometern, gemessen. Eine Frau im Landkreis Barnim erlitt schwere Verletzungen, als ein Ast auf ihr Auto fiel. In Berlin wurden Bäume durch Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 133 Kilometern pro Stunde entwurzelt. Die Temperaturen sanken innerhalb weniger Minuten von 27 bis 28 Grad auf 18 Grad, berichtete der Deutsche Wetterdienst.

Die Berliner Feuerwehr registrierte 1.117 Einsätze. In der brandenburgischen Hauptstadt Potsdam wurde es innerhalb von Minuten nachtschwarz, Hagelkörner und Regengüsse prasselten herab. „Wir hatten zwar eine größere Ausbreitung der Wetterfront und etwas stärkere Regenfälle erwartet, aber ansonsten sind unsere Vorhersagen mit orkanartigem Sturm der Stärke 11 und Hagel eingetroffen“, sagte Margot Petzold vom Deutschen Wetterdienst in Potsdam.

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