Zehn Personen in Pkw eingepferchte Personen und nach Österreich gebracht

Der mutmaßliche Schlepper wurde in eine Justizanstalt gebracht.
Der mutmaßliche Schlepper wurde in eine Justizanstalt gebracht. ©APA/HANS KLAUS TECHT
Ein Schlepper hat zehn in einem Pkw eingepferchte Personen von Ungarn nach Niederösterreich befördert.

Der tschechische Staatsbürger hatte während der sechs- bis siebenstündigen Fahrt keine Pause gemacht und den Insassen nichts zu trinken gegeben, berichtete die Polizei am Freitag. Der Mann wurde in Hinterbrühl (Bezirk Mödling) festgenommen und in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert. Die zehn illegal eingereisten Syrer stellten Asylanträge.

Handlung im Auftrag einer internationalen Schlepperorganisation

Die Fahrt mit Ziel Mödling war in der Nacht auf Freitag vergangener Woche gestartet worden. Dem Beschuldigten waren für die Ausführung der illegalen Reise 1.500 Euro in Aussicht gestellt worden.

Nach Angaben der Landespolizeidirektion Niederösterreich handelte der 22-Jährige im Auftrag einer internationalen Schlepperorganisation. Von dieser war er in seiner tschechischen Heimat angeworben worden - mit dem Versprechen, sehr viel Geld verdienen zu können. Die Ermittlungen zu den Auftraggebern werden vom Landeskriminalamt Niederösterreich, Bereich Menschenhandel, geführt.

(APA/Red)

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