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Zehn-Jahrjubiläum für Silberkammer

Silberkammer in der Wiener Hofburg &copy APA
Silberkammer in der Wiener Hofburg &copy APA
Vor zehn Jahren, am 1. April 1995, wurde die Silberkammer in der Wiener Hofburg wiedereröffnet. Anlässlich des Jubiläums kann die Sammlung am Freitag von 14.00 bis 17.00 Uhr bei freiem Eintritt besichtigt werden.

Zu sehen gibt es rund 7.000 Objekte aus den Beständen der Hofsilber- und Tafelkammer, darunter von Mitgliedern des Kaiserhauses benutzte exquisite Einzelstücke.
Geschichte der Silberkammer

Die Geschichte der Silberkammer reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück, so die Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsgesellschaft in einer Aussendung. Erste Silberkämmerer sind am Wiener Hof für Kaiser Friedrich III. und Kaiser Maximilian I. nachweisbar. Silbertischzeug und Tafeldeckung des Wiener Hofes gingen im 18. Jahrhundert in Staatsbesitz über und wurden nach dem Ende der Monarchie der Bundesmobilienverwaltung übertragen.

Ab 1923 gab es eine Schausammlung in der Hofburg. Die vor zehn Jahren erfolgte Neukonzeption – mit der Schönbrunn-Gesellschaft als Betreiber – beinhaltete eine Erweiterung der Ausstellungsfläche von 360 auf 1.310 Quadratmeter sowie die Schaffung eines gemeinsamen Eingangsbereichs mit den Kaiserappartements. Seither wurden 4,4 Mio. Besucher gezählt.

Präsentiert werden unter anderem Kochtöpfe aus der Hofküche, Backformen aus der Hofzuckerbäckerei, Tischwäsche, Glasservice, Tafelsilber, Porzellangeschirr und Tafelaufsätze aus vergoldeter Bronze. Besondere Glanzstücke sind das persönliche „Mundzeug“ der Kaiserin Maria Theresia, das goldene Tafelservice von Napoleon I., das Minton-Dessertservice (ein Geschenk Queen Victorias an Kaiser Franz Joseph), das Reiseservice Kaiserin Elisabeths sowie die kaiserlichen Sanitär- und Nachtgeschirre.

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