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ZAMG: Erneut starke Schneefälle in Österreich - danach folgt Regen

Am Sonntag beginnt es wieder stärker zu schneien.
Am Sonntag beginnt es wieder stärker zu schneien. ©APA/JAKOB GRUBER
Auf starken Schneefall ab Sonntag folgt in der kommenden Woche Regen. Dies kann laut ZAMG zu Problemen führen, Überschwemmungen und ein Umstürzen zahlreicher Bäume wird befürchtet.
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Nach relativ geringen Neuschneemengen in den vergangenen Stunden hat die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) ab Sonntag wieder stärkeren Schneefall prognostiziert, der erst ab Dienstag wieder schwächer werden sollte. Das bedeutet eine steigende Lawinengefahr, während in tieferen Lagen auch der Regen für Probleme sorgen könnte.

Geringe Neuschneemengen von Freitag auf Samstag

In den vergangenen 24 Stunden sind wie erwartet nur relativ geringe Neuschneemengen zusammengekommen, berichtete die ZAMG. Folgend ein paar Werte aus dem Messnetz:

  • 16 Zentimeter Neuschnee in Langen am Arlberg (Gesamtschneehöhe 148 cm)
  • 10 Zenitmeter Neuschnee in Reutte (110 cm Gesamthöhe) und in Lunz am See (106 cm Gesamthöhe)
  • 5 Zentimeter Neuschnee in Bregenz (45 cm Gesamthöhe)

Auf den Bergen sind beim Alpinzentrum Rudolfshütte in den Hohen Tauern zehn Zentimeter Neuschnee zusammengekommen, die Schneedecke ist hier knapp 350 Zentimeter hoch.

Wie ungewöhnlich die Schneemengen der vergangenen Tage sind, zeigt eine erste Auswertung für die Messstation in Lackenhof (N, 809 Meter Seehöhe). Dort liegen derzeit rund 190 Zentimeter Schnee. In der gesamten Messreihe seit dem Winter 1919/20 gab es in einem Jänner nur ein Mal mehr Schnee: im Jänner 1923 mit 210 Zentimeter Schneehöhe.

Schnee- und Regenwarnung ab Sonntag

Am Sonntag beginnt es dann an der gesamten Nordseite der Alpen wieder stärker zu schneien und zu regnen. Von Sonntag bis Dienstagvormittag kommen im Gebiet von Vorarlberg über Nordtirol und Salzburg bis hin zur Dachstein- und Hochkar-Region verbreitet zwischen 20 und 100 Zentimeter Neuschnee zusammen. Die höchsten Werte sind vor allem ganz im Westen zu erwarten, besonders von Vorarlberg über das Außerfern bis ins Karwendelgebiet.

Auf den Bergen kommen von Sonntag bis Dienstag rund 100 bis 150 Zentimeter Neuschnee zusammen, ganz im Westen vereinzelt bis zu 200 Zentimeter, etwa am Arlberg. Durch den kräftigen Wind, wird der Neuschnee stark verweht. Die Lawinengefahr steigt.

Überschwemmungen werden befürchtet

In tiefen Lagen geht der Schneefall zeitweise in Regen über, der auch stark sein kann. Die Schneefallgrenze schwankt in den nächsten Tagen zwischen tiefen Lagen und rund 1.000 Meter Seehöhe.

“Dadurch können weitere Probleme entstehen, besonders in der Nacht auf Montag und am Montag selbst”, sagt Claudia Riedl von der ZAMG Salzburg “da der Regen wegen der Schneelage nicht gut abfließen kann, sind kleinräumige Überschwemmungen möglich. Außerdem können unter dem Gewicht von nassem und somit schwerem Schnee Bäume umstürzen.”

Entspannung erst ab Dienstag in Sicht

Am Dienstag werden Schneefall und Regen im Laufe des Tages schwächer, und für Mittwoch zeichnet sich derzeit eine Niederschlagspause mit recht sonnigem Wetter ab. Donnerstag und Freitag bringen nach dem aktuellen Stand der Prognosen höchstens geringe Neuschnee- und Regenmengen.

(APA/Red)

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