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Zahl der Toten steigt auf 120

Die Zahl der Opfer des folgenschwersten Guerillaangriffes der vergangenen Jahre in Kolumbien ist am Samstag auf 120 gestiegen.

Nach Angaben des Gouverneurs des Departements Choco seien 68 Leichen identifiziert worden, bei 52 Toten müsste die Identität noch geklärt werden.

Am Donnerstag hatten die marxistischen FARC-Rebellen eine mit Sprengstoff gefüllte Gasflasche auf den Ort Bojaya im Departement Choco abgefeuert. Der Rebellenanschlag war erfolgt, als sich eine große Menschenmenge vor der Kirche auf dem Marktplatz des Ortes versammelt hatte. Die Mehrzahl der Opfer waren einfache Bauern, die sich aus ihren umkämpften Dörfern geflüchtet hatten.

Die FARC setzten seit Jahren mit Sprengstoff gefüllte Gasflaschen bei Anschlägen gegen Dörfer und Städte ein. Im Februar hatte der kolumbianische Präsident AndrØs Pastrana die dreijährigen Friedensbemühungen mit den Rebellen für gescheitert erklärt und einen Frontalangriff gegen die FARC angeordnet. Seitdem eskaliert die Gewalt in dem südamerikanischen Land.

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