Zahl der Geburten steigt

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Babyboom in Wien. 2004 gab es erstmals seit 60 Jahren wieder mehr Geburten als Sterbefälle in der Stadt. Der Trend geht vor allem zu einer "späten Mutterschaft". Auch Zuwanderung wirkt sich positiv auf die Geburtenrate aus.

Wie “Radio Wien” berichtet, sind die Ergebnisse zwar statistisch noch nicht bestätigt, der Trend ist allerdings nicht mehr von der Hand zu weisen: Voriges Jahr wurden um 632 Menschen mehr geboren, als es Sterbefälle gab.
Diese Zahl könnte sich sogar noch auf etwa 800 erhöhen, denn es gibt immer wieder so genannte Nachmeldungen, die statistisch derzeit noch nicht erfasst sind.

“Tiefpunkt” in den 90ern

In den Neunzigern ging die Zahl der Geburten kontinuierlich zurück und erreichte zwischen 1997 und 2001 eine Talsohle. Seither geht es allerdings stetig bergauf.

“Späte Mütter”

Als einen Grund für den Geburtenanstieg sehen die Statistiker den Trend zur späten Mutterschaft, nachdem sich die Frauen beruflich etabliert haben. Die Zahl von Müttern über 30 ist in den letzten drei Jahren deutlich gestiegen.

Ein weiterer Grund ist aber auch die Zuwanderung aus dem In- und Ausland. Durch den Zuzug von jungen Menschen ist die Geburtenrate ebenfalls positiv beeinflusst worden.

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