Zahl der E-Scooter-Unfälle in Wien ist stark gestiegen

In Wien gab es mehr Unfälle mit E-Scootern, als im Vorjahr.
In Wien gab es mehr Unfälle mit E-Scootern, als im Vorjahr. ©APA/HANS KLAUS TECHT
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der E-Scooter-Unfälle in Wien stark gestiegen. Waren es 2020 rund 70 Unfälle in der Bundeshauptstadt, liegt die Zahl 2021 einschließlich August bei 113 derartigen Unfällen.

Die Zahl der Unfälle mit E-Scootern in Wien ist stark gestiegen. Laut einem Bericht des "Kurier" (Dienstagsausgabe) gab es im gesamten Vorjahr 70 Unfälle in der Bundeshauptstadt mit solchen Gefährten, bei 65 davon wurden Verkehrsteilnehmer verletzt. Heuer waren es bis einschließlich August 113 derartige Unfälle. Im heurigen Jahr gab es in Wien dem Blatt zufolge 1.056 Anzeigen in Zusammenhang mit E-Scootern, darunter 179 gegen alkoholisierte Lenker und 134 gegen Drogenlenker.

1.300 E-Scooter-Fahrer in ganz Österreich im Spital behandelt

Laut "Kurier" wurden im Vorjahr rund 1.300 E-Scooter-Fahrer in ganz Österreich im Krankenhaus behandelt. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) forderte strengere Vorschriften: So liegt das Alter, ab dem E-Scooter benutzt werden dürfen, in Deutschland bei 14 Jahren, in Österreich bei zwölf und mit einem Radfahrausweis noch deutlich darunter. Auch beim Tempo und bei der Alkoholgrenze wären nach KFV-Meinung Anpassungen notwendig. In Österreich sind 25 km/h erlaubt, um fünf mehr als in den Nachbarländern, und es gelten hierzulande 0,8 Promille. Darüber hinaus sollten strengere technische Anforderungen, etwa bei Bremsen und Hupen bzw. Glocken festgeschrieben werden.

(APA/Red)

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