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WTV: Fiaker-Pferd brach angeblich in der Wiener Innenstadt zusammen

Ein Fiakerpferd soll in der Innenstadt niedergebrochen sein
Ein Fiakerpferd soll in der Innenstadt niedergebrochen sein ©APA (Sujet)
Wie der Wiener Tierschutzverein (WTV) berichtet, soll es am Samstag zu einem dramatischen Vorfall mit einem Fiakerpferd in Wien gekommen sein. Das Tier brach laut Augenzeugen"vor Erschöpfung und Müdigkeit" zu Boden. Die Forderung nach mehr Kontrollen und einer Verlagerung der Fiaker aus der City wurde laut.
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Kurze Zeit später wurde das Pferd, das am Michaelerplatz im ersten Bezirk zusammengebrochen war, nach Angaben des WTV bereits wieder in die Kutsche eingespannt. Ein aufmerksamer Passant schoss Fotos davon und berichtete den Vorfall einer bekannten Tageszeitung, so der Verein.

WTV fordert Aus für City-Fiaker

Der WTV gibt in diesem Zusammenhang an, immer wieder Telefonanrufe und E-Mails besorgter Tierschützerinnen und Tierschützer zu erhalten, die über derartige Vorfälle berichten, und wiederholt in diesem Zusammenhang seine Forderung, “die Fiaker aus Ballungsräumen mit hohem Verkehrs- und Menschenaufkommen, wie der Wiener Innenstadt, zu verbannen.”

Bereits Anfang Dezember 2014 wies der WTV aufgrund eines schweren Unfalls mit einem Fiakerpferd auf die Missstände in der Branche hin. Die zuständige Fachgruppe Beförderungsgewerbe der WKO habe danach in einem Schreiben sämtliche Vorwürfe bestritten, unter anderem mit dem Hinweis auf strenge Kontrollen.

Pferd brach in der Innenstadt nieder

“Es ist schon merkwürdig, dass die Zuständigen von solchen Geschehnissen wie am Michaelerplatz dann nie etwas mitbekommen. Bevor ein Pferd wirklich zusammenbricht, muss schon viel passieren”, sagt WTV-Präsidentin Madeleine Petrovic.

Unterernährung oder nicht ausreichender Schutz gegen die Kälte könnten demzufolge eine Rolle gespielt haben. Die Präsidentin warnt jedoch vor Verallgemeinerung: “Es gibt natürlich genug Fiakerbetriebe, die gut mit den Tieren umgehen, jedoch leider auch immer wieder Negativbeispiele. Es herrscht ein regelrechter Wildwuchs. Das zu verleugnen, ist der blinde Fleck bei den Zuständigen”.

Fiaker ins Wiener Umland verlagern?

Wiens Fiaker würden zwar durch die MA 60 (Veterinärmt) kontrolliert, so die Präsidentin, jedoch sei es für die Behörde aufgrund der Vielzahl an Gespannen schlicht unmöglich, ständig an Ort und Stelle zu sein. Die Kontrolle müsse auch durch die Branche selbst erfolgen.

Petrovic sprach sich daraufhin erneut für eigene Fiakerstrecken am Standrand und dem Wiener Umland aus: “Damit würde man nicht nur für die Pferde endlich ein artgerechteres Umfeld schaffen, sondern auch den Tourismus in den dortigen Regionen ankurbeln.”

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