Wolfsrudel rottet sich für Jagd auf Meistertrophäe zusammen

Wiener Eishockeyfans können sich bereits seit ein paar Wochen über das Ende der Sommerpause freuen und in der höchsten Spielklasse die Vienna Capitals in der frisch umgebauten Albert Schultz Eishalle anfeuern.

Dieselbe Spielstätte wird auch in der heurigen Saison der Wiener Liga Meisterschaft den Wiener Wölfen wieder als bevorzugtes Jagdrevier dienen und die Mannschaft kann es kaum erwarten, sich ihren Fans entsprechend zu präsentieren.Gegenüber letzter Saison kann der Verein einige Neuerungen verzeichnen: Vorjahrestrainer Sascha Tomanek konnte wegen seiner Weiterverpflichtung bei ServusTV aus Zeitgründen seinen Vertrag bei den Wölfen nicht weiter aufrechterhalten, worauf man sich einvernehmlich trennte. An der Spitze steht nun der erst 28-jährige Daniel Lehmann in neuer Funktion als Spielertrainer, unterstützt vom Wölfe Urgestein und ehemaligen Bundesligaprofi Silvester Staribacher. Auch die Mannschaft konnte dem Trend der letzten Jahre weiter folgen und an Qualität dazugewinnen. So freut man sich einerseits auf die Rückkehr des Topscorers der letzten Jahre Lorenz Gareis, der die Wölfe aus beruflichen Gründen in der letzten Saison nur eingeschränkt unterstützen konnte. Auch wieder an Board ist Verteidiger Philipp Hillbrand, welcher ebenfalls in der letzten Saison eine Schaffenspause eingerichtet hatte.

An Neuzugängen begrüßen die Wölfe Herbert Schrammel (ehemals WE-V Spieler) und Herbert Petz (HC Die 48er), welche die Sturmreihen deutlich verstärken werden. Besonders erfreulich ist aus Sicht aller Spieler, dass man auch heuer wieder zwei besondere Rückhalte im Tor der Wölfe antreffen kann. Sowohl Manuel Aigner als aus Theresa Hornich werden der Mannschaft den notwendigen Rückhalt geben, um in der Meisterschaft den bestmöglichen Auftritt hinzulegen.

Apropos Meisterschaft: heuer nehmen nur sieben Vereine (anstatt acht im Vorjahr) teil, nachdem der HC Die 48er aus finanziellen Gründen keine Nennung abgegeben hatte. Ein Großteil der 48er Spieler wird auf Leihvertragsbasis jedoch den WE-V verstärken und so der Liga erhalten bleiben.

Zum Modus: gespielt wird eine einfache Hin- und Rückrunde, gefolgt von einem Viertelfinale, wobei der Zweitplatzierte aus dem Grunddurchgang auf den Siebenten trifft, der Dritte auf den Sechsten und der Vierte auf den Fünften. Der Sieger des Grunddurchgangs ist automatisch für das Halbfinale qualifiziert. Nach dem Viertelfinale (Entscheidung in zwei Spielen) folgen Halbfinale und Finale in jeweils einer best-of-three Serie zur Ermittlung des Wiener Liga Meisters 2011/12.

 

Die Meisterschaft beginnt bereits dieses Wochenende mit den Begegnungen WAT X : Union EC, WE-V : Fire Fighters und EC KSV Flowers : UEC Mödling. Das Team der Wölfe ist in der ersten Runde spielfrei und nutzt diese Gelegenheit für ein intensives Vorbereitungstrainingslager in Bratislava. In der zweiten Runde der Meisterschaft wartet mit Union EC bereits ein schwerer Brocken auf die Wölfe, denn die beiden Team sind spielerisch durchwegs auf Augenhöhe.

Mehr News und aktuelle Meldungen rund um die Wölfe und die Meisterschaft gibt es auch heuer wieder  auf www.wienerwoelfe.at und auf Facebook unter www.facebook.com/wienerwoelfe.at

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